2:3-Niederlage gegen Kriftel

Volleyball: SSC Vellmar verliert Verfolgerduell

Entschlossen: Die Vellmarer Mika Wiemers (rechts) und Timo Breithaupt greifen gegen die Krifteler Hannes Kerschbaumer (links) und Cajetan Richter an.
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Entschlossen: Die Vellmarer Mika Wiemers (rechts) und Timo Breithaupt greifen gegen die Krifteler Hannes Kerschbaumer (links) und Cajetan Richter an.

Im letzten Heimspiel des Jahres mussten die Regionalliga-Volleyballer des SSC Vellmar eine knappe Niederlage einstecken. Gegen einen ambitionierten TuS Kriftel II hieß es nach mitreißendem Tiebreak 2:3 (19:25, 25:23, 20:25, 25:17, 14:16). In der Tabelle zog Kriftel vorerst vorbei an den Vellmarern, die nun auf Rang fünf rangieren.

Ohne Kapitän und Zuspieler Marc Löber, der zunächst auf der Bank Platz nahm und von Timo Breithaupt über weite Strecken anständig vertreten wurde, startete das Team um Trainer Dierk Fooken in den ersten Satz. Und so wirklich rund lief dieser nicht. Eine Reihe von leichten Fehlern brachte die Gastgeber früh ins Hintertreffen. Hinzu kamen die einen oder anderen Abstimmungsschwierigkeiten, die auch ein Mika Wiemers mit seinen schwer zu verteidigenden Schmetterbällen nicht wettmachen konnte.

Kriftel wirkte in seinen Aktionen einen kleinen Tick entschlossener, deswegen ging der erste Satz nicht grundlos mit 25:21 an die Gäste. „Wir sind nicht gut gestartet“, stellte später Marc Löber fest.

Und auch der zweite Satz verlief zunächst eher holprig aus Sicht der Vellmarer. Nach der ersten Führung im bisherigen Spielverlauf lag der SSC zwischenzeitlich mit 10:15 zurück. Aber als hätten sie schlagartig einen Schalter umgelegt, drehten die Vellmarer plötzlich auf. Wenn Volleyball eine Kontaktsportart wäre, hätten sie in dieser Phase sicher gekratzt und gebissen. Eine Punkteserie verhalf Vellmar zurück in die Partie. Und ein leidenschaftlich erkämpftes 25:23 stand am Ende des zweiten Durchgangs.

Vieles sprach für eine Wende, zumal das Momentum nun auf Vellmarer Seite zu sein schien. Den dritten Satz gaben die Nordhessen dann aber auch mit dem mittlerweile eingewechselten Löber mit 20:25 ab. „In der Block- und Feldabwehr haben wir zu viele Fehler gemacht“, sprach Löber die Vellmarer Baustelle an jenem Tag schonungslos an.

Mit dem spielerisch sicher besten Satz der Vellmarer, in dem einige Punkte auf das Konto von Joost Stitz gingen und den sie mit 25:16 gewannen, erzwang das Fooken-Team anschließend aber doch den Tiebreak. In diesem wehrte Markus Ludwig mit einem überragenden Reflex einen Krifteler Matchball ab – 14:14. Wenn die Gastgeber gewonnen hätten, wäre diese Aktion sicher die Szene des Spiels gewesen. Weil ein Vellmarer Block anschließend aber auf der eigenen Feldhälfte landete, musste sich der SSC unglücklich geschlagen geben. „Wir haben auch heute gezeigt, dass wir uns vor niemandem verstecken müssen“, hatte Löber aufmunternde Worte parat. (Raphael Wieloch)

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