Baunataler Drittliga-Handballer empfangen am Samstag die HSG Nieder-Roden

„Wir sind Außenseiter“

So soll es wieder sein: Die Baunataler Drittliga-Handballer Finn Hujer (von links), Sven Vogel, Phil Räbiger, Frederick Drönner, Daniel Horn und Constantin Paar bedanken sich beim heimischen Publikum für die Unterstützung. Foto: Fischer

baunatal. Jetzt ist es an der Zeit. Nach drei Auswärtsspielen in Folge und einer Heimniederlage, wollen die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal am Samstag (18 Uhr) in der Baunataler Rundsporthalle endlich auch vor heimischem Publikum für einen Sieg sorgen. Zu Gast ist mit der HSG Nieder-Roden der Tabellendritte. Der Gegner

Der hat reichlich Respekt: „Die Baunataler haben sich mit dem Auswärtserfolg in Großwallstadt ein wichtiges Erfolgserlebnis geholt“, sagt Nieder-Rodens Trainer Jan Redmann. Seine Mannschaft will den Nordhessen mit einer 6:0-Deckung begegnen, „um die erfahrenen Spieler aus der Zweitliga-Saison in den Griff zu kriegen. Die Südhessen werden mit weitestgehend komplettem Kader anreisen, rechnen aber mit einem „engen Match“.

Der Trainer

„Nieder-Roden steht zu Recht auf dem dritten Tabellenplatz“, sagt Mirko Jaissle. Der Baunataler Trainer muss erneut mit einem Minimalkader auskommen. Allein Christian Schade wird voraussichtlich zurückkehren. „Wir hoffen natürlich auf zahlreiche Zuschauer und eine entsprechende Stimmung, um zusätzliche Kräfte freizusetzen, da wir doch recht wenige Wechselmöglichkeiten haben. Mit Rückraumspieler Philippe Kohlstrung hat Nieder-Roden zudem einen starken Spielmacher“, sagt Jaissle weiter. Begegnen wolle man dem und seinen Mitstreitern mit der üblichen 6:0-Deckung, „aber wir haben zuletzt auch andere Abwehrmodelle ausprobiert“, gibt sich Jaissle vorsichtig optimistisch. Die Spieler

Der Rumpfkader vom vergangenen Wochenende mit Paar, Rehberg, Weinrich, Gbur, Plümacher, Vogel, Willrich, Geßner und Gabriel wird am Samstag lediglich durch Rechtsaußen Christian Schade aufgefüllt. „Für uns wird es im Moment personell nicht einfacher, und wir sind krasser Außenseiter“, sagt Marvin Gabriel, der selbst immer noch an seiner Hüftprellung aus dem Northeim-Spiel laboriert.

Ebenfalls mit einem selbstbewussten Gegner rechnet Baunatals Torhüter Constantin Paar: „Nieder-Roden ist eine eingespielte Truppe, die wie wir mit Spielern aus der Region zusammenarbeitet.“

Tempogegenstöße und eine stabile Abwehr seien die Grundlagen des Erfolges der HSG. „Am besten setzten wir uns nicht so unter Druck“, wünscht sich Paar.

Von Martin Scholz

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