Handball-Drittligist Eintracht Baunatal siegt in Schalksmühle – Rote Karte für Trogisch

Eintracht Baunatal bezwingt Favoriten

Mit Zug zum Tor: Baunatals Kapitän Marvin Gabriel steuerte in Schalksmühle sieben Tore bei. Im Hintergrund links Leo Helbing.
+
Mit Zug zum Tor: Baunatals Kapitän Marvin Gabriel steuerte in Schalksmühle sieben Tore bei. Im Hintergrund links Leo Helbing.

Die Drittliga-Handballer von Eintracht Baunatal verbuchten am Samstag bei den favorisierten SGSH Dragons einen beeindruckenden 36:31 (18:16)-Sieg und kletterten damit zurück auf den sechsten Tabellenplatz.

„Wir sind zu viel in der Lage und waren natürlich nach dem Sieg in Feierlaune“, sagte Trainer Dennis Weinrich. Beim Tabellendritten hatte dieses Mal alles funktioniert, was das Trainer-Trio Weinrich, Jaissle und Ghosh sich wünschen konnte: eine solide Verteidigung mit guter Torwart-Leistung und vor allem eine effektive Offensive. Und das ohne die verletzten und erkrankten Philipp Hempel und Phil Räbiger. Und mit noch einem herben Verlust mussten die Baunataler leben: In der siebten Spielminute sah Linkshänder Kevin Trogisch die Rote Karte, nachdem er den Dragons-Torhüter am Kopf getroffen hatte.

Bis zu diessem Zeitpunkt und auch danach war die Baunataler Dominanz in der Sporthalle Löh zwar deutlich aber nicht überwältigend. „Wir haben recht viele Tore kassiert, aber dieses Mal stimmte eben bei uns die Quote“, freute sich Dennis Weinrich, dessen Mannschaft nun in Sachen Effektivität gerade gegen den vermeintlich stärkeren Gegner einen entscheidenden Schritt nach vorn gemacht hat.

Damit aber nicht genug. Statt nachzulassen, legten die Baunataler in der zweiten Halbzeit so richtig nach. Allen voran Kapitän Marvin Gabriel aber eben auch Felix Geßner in seinem vierten Spiel nach langer Verletzungspause. „Felix kommt jetzt wieder auf seinem alten Niveau an. So kann es weitergehen“, sagte Weinrich, der in Schalksmühle 18 vermeidbare Fehler gegenüber 38 im vorigen Spiel gegen Opladen zählte. Das Ergebnis beeindruckte offensichtlich auch die Gastgeber (siehe Hintergrund links), bei denen selbst der frühere Zweitliga-Spieler Christopher Klasmann das Ruder nicht mehr rumreißen konnte. Auch, weil Schalksmühle gegen den starken Eintracht-Rechtsaußen Benjamin Fitozovic in der zweiten Halbzeit kein Gegenmittel fand. (Von Martin Scholz)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.