Skaterhockey: Kasseler erzwingen bei 10:6 im Sauerland entscheidendes drittes Spiel

Wizards schlagen zurück

Und wieder ist der Ball drin: Die Wizards (von links) Daniel Preuß, Marvin Liebringshausen und Andre Haaf bejubeln einen ihrer zehn Treffer gegen Sauerlands Nationaltorhüter Jonas Mohr (am Boden). Fotos: Donth/nh

Iserlohn. Mit einem Spiel gegen die Sauerland Stealbulls waren sie im Frühjahr in die Saison gestartet – mit einem Spiel gegen den alten Rivalen aus Iserlohn endet sie am Samstag auch für die TGW Kassel Wizards. Zum dramaturgischen Höhepunkt geht es dabei um nicht weniger als den Aufstieg in die erste Skaterhockey-Bundesliga. Denn nach dem 10:6 (4:1, 1:3, 5:2)-Erfolg der Wizards in Iserlohn steht es in den Playoffs 1:1-unentschieden, die dritte und letzte Auseinandersetzung der beiden Widersacher muss die Entscheidung bringen.

„Wir scheinen den Druck zu brauchen und halten ihm gut stand“, erklärte Christoph Bierschenk, dessen Wizards bei einer Niederlage den Aufstieg verspielt hätten. So aber waren sie klar besser und gewannen hochverdient.

Zu Beginn hatten die Sauerländer Vorteile und gingen 1:0 in Führung (4.). Die Wizards ließen sich nicht beirren, übernahmen das Kommando und schlugen zurück. Zwischen der 13. und 15. Minute glich Andre Haaf aus und Marvin Liebringshausen sowie noch zweimal Haaf schossen die Kasseler mit 4:1 nach vorn.

Unmittelbar nach der Pause erhöhte Mathias Möller sogar zum 5:1 (22.). „Danach folgte die einzige Phase, in der wir gewackelt haben“, kommentierte Bierschenk die Zeit ab der 33. Minute. Binnen kürzester Frist kamen die Steelbulls auf 4:5 heran und standen dicht vor dem Ausgleich. „Unser überragender Torhüter Dominique Morton hat uns im Spiel gehalten“, sprach Bierschenk später ein Sonderlob aus. In der zweiten Drittelpause brachte er sein Team wieder auf Kurs. Schnell zogen die Wizards den Gastgebern den Zahn. Benjamin Rabe traf zum 6:4 (42.), Sven Mecke erhöhte (45.) auf 7:4. Zwar verkürzten die Steelbulls (50.), wiederum in Überzahl, aber Haaf 56.), Möller (57.) und Preuß bauten den Vorsprung auf 10:5 aus. Das sechste Tor der Sauerländer (59.) fiel nicht mehr ins Gewicht. (wba) • Tore und Vorlagen: Haaf (4/1), Möller (2/4), Mecke (1/2), Liebringshausen (1/1), Rabe (1/1), Preuß (1/0), Frölich (0/1)

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