Skaterhockey: Kasseler belegen bei internationaler Premiere Platz drei im Europapokal

Wizards überraschen in Tilburg

Großer Jubel: Die Kassel Wizards feiern in den Niederlanden ihren dritten Platz beim Europapokal der Pokalsieger. Foto: privat

Tilburg. „Die internationale Premiere ist uns eindrucksvoll gelungen“, zieht Philipp Donth, Teammanager der TGW Kassel Wizards, ein sehr positives Fazit. Die Kasseler waren das Überraschungsteam des Europapokals der Pokalsieger im Skaterhockey. Mit dem dritten Platz und einem großen Pokal kehrte die Mannschaft der TG Wehlheiden aus dem niederländischen Tilburg zurück.

Die Vorrunde

In der Vorrunde lief für die Kasseler alles wie nach Plan. Den zweiten Platz hatte Trainer Christoph Bierschenk vor dem Turnier als Ziel in der Gruppenphase ausgegeben, um im Viertelfinale auf einen machbaren Gegner zu treffen. Und diesen zweiten Platz erreichte sein Team auch. Zwar endete das erste Spiel gegen Red Dragons Altenberg (Österreich) nur mit 1:1. Danach drehten die Wizards aber auf und machten durch die Siege gegen HC Merdingen (6:3) und Utrecht Disaster (8:0) den Viertelfinal-Einzug perfekt. Trotz der 3:5-Niederlage gegen den IHC Rothrist sicherten sich die Nordhessen den anvisierten zweiten Rang.

Das Viertelfinale

Eine klare Angelegenheit war das Viertelfinale. Mit 4:0 setzten sich die Wizards gegen die Gastgeber Tilburg Capitals durch. Dadurch kam es zum deutschen Halbfinale gegen den mehrmaligen Meister und Pokalsieger SHC Rockets Essen.

Das Halbfinale

„Dieses Spiel hätte durchaus das Finale sein können, viele vor Ort haben diese Begegnung als das beste Spiel des Turniers bezeichnet“, sagte Donth. Zur Pause führten die Wizards gegen Essen sogar mit 2:1 und es roch nach einer Überraschung. Der Favorit schlug zurück, dennoch war es bis kurz vor Schluss spannend. Am Ende waren die Essener beim 6:4-Sieg das glücklichere Team.

Die Finals

Im kleinen Finale wurden die Nerven der Wizards-Fans, die für ordentlich Stimmung sorgten, mächtig strapaziert. Nach regulärer Spielzeit stand es gegen die Gentofte Ravens (Dänemark) 5:5. In der Verlängerung schoss Andre Haaf nach 1:25 Minute das entscheidende Tor zum 6:5. Da die Verlängerung im „Sudden-Death-Modus“ gespielt wurde, waren die Wizards damit Dritter. Im Finale besiegte Essen die Schweizer vom SHC Buix mit 5:2.

Die Ehrungen

Bei der Siegerehrung gab es neben dem Pokal und Medaillen für Platz drei noch weitere Auszeichnungen für die Wizards. Manuel Klinge und Marco Forster wurden neben dem Essener Spieler und Ex-Husky Danny Albrecht zu den besten Feldspielern des Turniers gewählt. Mit acht Toren und acht Torvorlagen bekam Klinge zudem den Titel des Turnier-Topscorers.

Von Manuel Kopp

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