Kasseler Wizards hoffen nach Staffelsieg auf Aufstieg

Partystimmung in der Kabine: Das Wizards-Team bejubelt nach dem Erfolg im Sauerland den Staffelsieg. Im Bild (hinten von links) Ingo Möller, Christoph Bierschenk, Felix Frölich, Mathias Möller, André Haaf, (Mitte) Alex Heinrich, Benjamin Rabe, Marvin Liebringshausen, Timo Heinrich sowie (davor) Mario Kreuz, Daniel Preuß, Sven Mecke und Dominique Morton. Es fehlen Philipp Donth, Manuel Klinge, Sven Valenti, Stefan Heinrich, Michi Christ und Wolfgang Trinder. Foto: privat

Kassel. Das erste Ziel ist erreicht. Nach dem 6:5-Sieg bei den Sauerland Steel Bulls in Menden stehen die Kassel Wizards der TG Wehlheiden bereits als Staffelsieger der 2. Skaterhockey-Bundesliga Nord fest.

Der Erfolg wurde im Anschluss gebührend in der Kabine, auf der Heimfahrt und auf der Friedrich-Ebert-Straße in Kassel gefeiert. „Wir haben allerdings noch nichts erreicht“. stellt Wizards-Spielertrainer Sven Mecke fest. Klar, die Nordhessen sind noch nicht am Ziel ihrer Träume. Der Aufstieg in die 1. Liga ist schließlich noch nicht unter Dach und Fach. Danach könnte es allerdings noch eine richtige Sause geben. Alles Wichtige zu den Wizards:

Der entscheidende Sieg

Es war ein packendes Duell in Menden – von der ersten bis zur letzten Minute. Nach den ersten beiden Dritteln stand es 4:4. Felix Fröhlich, Timo Heinrich, Benjamin Rabe sowie Andre Haaf trafen für die Fuldastädter. Im Schlussdurchgang besorgte Mathias Möller das 5:4, kurz vor Ende erhöhte Haaf auf 6:4. Eine Minute vor Schluss gelang den Steel Bulls nur noch der Anschlusstreffer.

Die Gründe für den Erfolg

„Wir haben einen ausgeglichenen Kader“, erklärt Mecke. Dieser kümmert sich nicht allein um das Team: Assistent Christoph Bierschenk hat die Verantwortung, sobald Mecke selbst auf dem Feld steht.

Der Kern der Mannschaft besteht aus zehn Feldspielern und zwei Torleuten. Zum Aufgebot gehören auch vier Eishockey-Profis der Kassel Huskies: Sven Valenti, Manuel Klinge, Michi Christ und Alex Heínrich. Diese nutzen Skaterhockey, um sich fit zu halten, und heben sogar das spielerische Niveau an. Ihr Mitwirken ist aber nur ein Einsatz auf Zeit. Ab August flitzen sie wieder übers Eis und stehen dann den Wehlheidern nicht mehr zur Verfügung.

Die Aussichten

Den letzten Auftritt in der Hauptrunde haben die Wizards am Samstag, 1. August, gegen die Langenfeld Devils. Danach wird es voraussichtlich eine dreiwöchige Pause geben, ehe die Playoffs starten. Daran nehmen die jeweils ersten vier Teams aus Nord- und Südgruppe teil. „Wir wollen aufsteigen“, betont Mecke. Für die Mannschaft, die vor ein paar Jahren in der Regionalliga angefangen hat, wäre es die erstmalige Qualifikation fürs Oberhaus. Ein Vorteil: Da sie die Serie als Erste abgeschlossen hat, hat sie immer zuerst ein Heimspiel. Zwei Siege sind in Halb- und Viertelfinale zum Weiterkommen erforderlich. Das Endspiel wird nur an einem Tag auf neutralem Boden ausgetragen. Da beide Finalisten aufsteigen, geht es „nur“ darum, den Meister zu küren.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.