Sportdirektor und Trainer Wolfgang Zientek nimmt Training bei Hermannia auf – 14 Neuzugänge

Sie wollen die Tradition beleben

Wolfgang Zientek (Mitte) und sechs seiner 14 Neuzugänge bei Hermannia: (von links) Oktay Tiryaki, Jerome Discher, David Saiti, Sammy Ghebramlak, Hans-Peter Schwarz und Jannik Menzel. Foto:  Fischer

Kassel. Es ist Dienstagabend auf der Anlage des Nordstadtstadions: Nachdem der 2009 neu gegründete FC Hermannia im Dezember seinen zukünftigen sportlichen Leiter und Trainer Wolfgang Zientek verpflichtet hatte, steht nun zum Kennenlernen der zahlreichen neuen Spieler die erste Trainingseinheit an. Während auf dem Nachbarplatz der SV Türkgücü mit seinem neuem Coach Hayri Karahan bereits trainiert, trudelt an den Umkleiden ein Hermannia-Kicker nach dem anderen ein. Die meisten Akteure kennen sich von ihren Einsätzen für andere Vereine bereits.

Nach dem Umziehen richtet der neue Coach die ersten Worte an sein Team. Dann geht’s zum Trainingsplatz, leider sind nur sechs der vierzehn Neuzugänge erschienen. Hans-Peter Schwarz und Jannik Menzel beobachten aus gesundheitlichen Gründen nur als Zuschauer die neuen Mannschaftskameraden. Und Zientek? Der lässt zunächst im Kreis spielen, unterbricht dabei sehr oft, um Kleinigkeiten zu korrigieren. „Jungs das geht alles nur vorwärts, ihr wisst, wir wollen nach oben“, sagt der Übungsleiter. Das Training nimmt Fahrt auf – unter den Augen einiger Kiebitze, die sich im Nordstadtstadion verirrt haben.

Ghebramlak als rechte Hand

Schnell wird klar, wer die rechte Hand des Trainers auf dem Platz sein soll: Sammy Ghebramlak, mit Zientek in verschiedenen Vereinen tätig, übernimmt das weitere Programm. Auch zum obligatorischen Abschlussspiel verteilt der 36-Jährige die Leibchen und teilt die Spieler in zwei Mannschaften auf. Neben Ghebramlak ist auch der Ex-Baunataler und zuletzt für Verbandsligist SSV Sand spielende Jerome Discher am Ball. Pünktlich zum Erlöschen des Flutlichts um 20 Uhr beendet Wolfgang Zientek die Trainingseinheit.

Nach dem Duschen treffen sich Mannschaft und Offizielle im Klubhaus des FC Bosporus zu einem gemeinsamen Essen – vorbereitet von Präsident Thomas Meyfarth und seinem Team. Damit endet der Abend in der Nordstadt unter dem Motto: Der FC Hermannia will in Tradition seines Vorgängervereins SV Hermannia 06 wieder an bessere Zeiten anknüpfen. Neben den wöchentlichen Trainingseinheiten stehen bis zum ersten Punktspiel in der Kreisliga A am 6. März in Wilhelmshöhe noch sieben Vorbereitungsspiele an, unter anderen am 21. Februar im Nordstadtstadion gegen Körle.

Von Horst Schmidt

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