Kasseler Kanutin trumpft bei der Weltmeisterschaft in Tschechien auf

Kasseler Kanutin Pauline Zetzmann holt Bronze bei Weltmeisterschaft 

Pauline

Racice. Toller Erfolg für Pauline Zetzmann. Die Kanutin aus Kassel gewann bei den Olympic-Hope-Games in Racice (Tschechien) die Bronzemedaille. Diese Spiele sind die Weltmeisterschaften für die 15- bis 17-Jährigen im Kanurennsport.

Der Wettkampf

Aufgrund ihrer herausragenden Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften wurde Zetzmann vom Bundestrainer für diese Wettkämpfe in die Jugendnationalmannschaft berufen. Die Olympic-Hope-Games fanden auf einer der modernsten Regattastrecken der Welt in Racice statt. 31 Nationen waren am Start. Auch die Sportler aus Singapur, Japan, Neuseeland, Australien, Canada und den USA waren zur dreitägigen Veranstaltung angereist.

Die Vorbereitung

Die Vorbereitung von Zetzmann auf diesen internationalen Auftritt lief geteilt ab. Mit ihrer Heimtrainerin Petra Schirakowski bereitete sie sich zunächst daheim vor. Am 10. September ging es dann in das Bundesleistungszentrum nach Kienbaum (Brandenburg), um sich den letzten Feinschliff für den Wettkampf zu holen und die Mannschaftsboote einzufahren.

Der Wettkampf

Der Kanurennsport hat in Tschechien einen anderen Stellenwert als in Deutschland. Das merkte Zetzmann, als sie in Racice an der Strecke ankam. „Bei uns ist das ja nur eine Randsportart. Aber da wird ganz anders aufgefahren, das ist alles unglaublich professionell. In Tschechien ist Kanurennsport eine große Nummer“, staunte die 16-Jährige. Entsprechend groß war die Anspannung. Zetzmann: „Ich war mächtig aufgeregt vor meinen Starts.“

Umso beeindruckender war es, wie die Kanutin, die die elfte Klasse der Herderschule in Kassel besucht, mit der ungewohnten Situation umging. Als stärkste deutsche Einerfahrerin über 1000 Meter ging sie im K1 an den Start. Bereits in den Vor- und Zwischenläufen zeigte Zetzmann, dass sie zur Weltspitze gehört und wurde im Finale mit der Bronzemedaille belohnt. „Ich hatte auf eine Finalteilnahme gehofft, doch dass am Ende die Bronzemedaille raussprang, hätte ich nie und nimmer erwartet. Die anschließende Siegerehrung wird mir immer in Erinnerung bleiben“, sagte Zetzmann.

Des Weiteren belegte sie über 500 m im K1 Platz sechs und mit ihren Teamkolleginnen aus Dresden, Berlin und Essen im Zweier und Vierer jeweils Platz acht. (red)

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