2. Liga: Baunataler nutzen beim 28:35 in Rostock erst nach der Pause ihre Chancen

Zumindest Räbiger hält gut mit

Machte trotz des 28:35 ein gutes Spiel: Baunatals Phil Räbiger (links, hier gegen Florian Zemlin). Archivfoto: Fischer

Rostock. Sie lagen noch mit 1:0 vorn. Aber dann hatten die Handballer des Zweitliga-Schlusslichts GSV Eintracht Baunatal im Auswärtsspiel beim HC Empor Rostock über weite Strecken eine Statistenrolle. Dass die VW-Städter am Ende lediglich mit 28:35 (11:21) verloren, lag daran, dass die Ostseestädter im Gefühl des sicheren Sieges die Zügel etwas schleifen ließen und die Gäste sich nicht widerstandslos ergaben.

„Die Jungs haben weiter gekämpft und endlich ihre Chancen genutzt“, erklärte Baunatals Trainer Markus Berchten, weshalb die Nordhessen zumindest die zweite Hälfte zu ihren Gunsten entschieden. In der Schlussphase gelangen dem 17 Jahre alten Linksaußen Frederik Drönner sogar noch zwei Treffer.

Bester Baunataler war zweifellos Rückraumstratege Phil Räbiger, der nicht nur sieben Tore markierte, sondern auch in der Abwehr kräftig zupackte. Einige Akzente setzte zudem Felix Gessner.

Nach dem 1:0 der Eintracht durch Andreas Bornemann übernahmen die Hausherren die Regie: 5:1 hieß es in der sechsten, 11:3 in der 16. Minute. „Wir wurden überrollt“, räumte Berchten ein. Eine Viertelstunde vor Schluss betrug der Abstand gar 13 Treffer (16:29). Aus einem 21:34 machte Baunatal dann ein 27:34. Richtig Spannung kam nicht mehr auf. Zumal die Großenritter in der Schlussphase ohne Christoph Koch auskommen mussten, der nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte unter die Nase gehalten bekam. Erfolgreichster Rostocker Schütze war Papadopoulos (9). Baunatal: Paar (4 P.), Kroll (3 P.) - Koch, Pollex, Schade 1, Gbur 1, Fuchs 4, Feuring 1, Räbiger 7, Gessner 6/3, Bornemann 1, Weinrich 5, Drönner 2. (bjm)

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