Handballerinnen setzen sich im Pokal durch – Waldau und Vellmar ausgeschieden

Zwehren erreicht Finalturnier

Leichtes Spiel: Die HSG Zwehren mit Julia Stunz gewann alle drei Partien in Lohfelden. Foto: Koch

Kassel. Zwei raus, einer bleibt drin – das ist die Bilanz der nordhessischen Vertreter vom Turnierwochenende des hessischen Handball-Länderpokals. Bei den drei Ausscheidungswettkämpfen setzten sich nur die Oberliga-Handballerinnen der HSG Zwehren durch.

• Zwehren souverän: Ein paar kleinere Probleme aber hatten die Zwehrenerinnen in ihren Partien gegen die Landesligisten aus Vellmar und Wesertal sowie Bezirksoberliga-Spitzenreiter HSG Lohfelden/Vollmarshausen. Denn nach dem deutlichen 30:9-Sieg gegen die akut ersatzgeschwächten Vellmarerinnen mussten diese sich vom Turnier zurückziehen. Ohnehin nur mit acht Spielerinnen angetreten, verletzten sich gegen Zwehren zwei weitere Spielerinnen – das Aus für das Team von Andreas Paul.

„Das Aus für Vellmar war ein bisschen unglücklich für uns, da wir dann drei Spiele in Folge mit nur kurzen Pausen hatten“, sagte Zwehrens Betreuer Thomas Pohlmann. Bei einer Spielzeit von zweimal 20 Minuten pro Partie seien irgendwann die Kraft und Konzentration verloren gegangen.

Und so mussten die Zwehrenerinnen beim 22:19 gegen Wesertal und dem 19:17 gegen Lohfelden jeweils einem Pausenrückstand hinterher- laufen. „Wir haben das Turnier als netten Ausklang für das Jahr gesehen“, sagte Pohlmann. Mit dem Turniersieg zieht die HSG in das Final Four des Hessenpokals ein, dessen Sieger für den deutschen Handball-Pokal qualifiziert ist.

• Aus für Waldau: Den Einzug in das Final Four haben die Handballerinnen des Tuspo Waldau dagegen knapp verpasst. Beim Turnier in eigener Halle gewannen die Waldauerinnen zwar gegen Ligakonkurrent FSG Hainzell/Großenlüder 18:14, unterlagen danach aber Oberligist SG Bruchköbel 12:15, der sich als Gruppenerster durchsetzte.

• Kleenheim zu stark: Ausgeschieden sind auch die Oberliga-Handballer des TSV Vellmar. Beim Turnier in Oberweser gewann das Team von Gunnar Kliesch zwar gegen Gastgeber Wesertal 23:17, verlor aber anschließend beim 20:29 gegen Ligakonkurrent HSG Kleenheim deutlich.

Von Max Seidenfaden

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.