Handball-Oberliga: HSG-Frauen besiegen dank starker Abwehr Hüttenberg 20:12

Zwehren lässt nur zwölf Tore zu

Starker Auftritt: Zwehrens Sarah Panhans (links, hier gegen Laura Fischer) traf gegen Hüttenberg in der Offensiv zweimal und arbeitete zudem in der Abwehr unermüdlich. Foto: Fischer

Kassel. Dank einer sensationellen Abwehrleistung hat die HSG Zwehren/Kassel einen Heimsieg in der Handball-Oberliga gefeiert. Gegen den TV Hüttenberg gewann das Team von HSG-Trainer Gunnar Kliesch 20:12 (14:6), zog an der Mannschaft aus Mittelhessen in der Tabelle vorbei und ist nun Vierter.

Zu Beginn des Spiels sah es nach einem üblichen Handball-Ergebnis aus. Nach 13 gespielten Minuten stand es 6:6. Doch dann legten die Gastgeberinnen in der Abwehr den Hebel um. Gestützt auf eine unermüdlich ackernde Sarah Panhans im HSG-Innenblock, funktionierte die Absprache bestens. Auch Katja Zeller im Zwehrener Gehäuse agierte tadellos. Diese Leistungsexplosion hatte zu Folge, dass dem Gast kein weiterer Treffer bis zur Halbzeit gelang.

Zwehren hingegen setzte sich über zahlreiche Tempogegenstöße kontinuierlich ab. Zur Pause warf sich der Gastgeber einen komfortablen acht Tore Vorsprung heraus. Diese hervorragende Abwehrleistung freute vor allem Gunnar Kliesch: „In den letzten zwei Spielen hatten wir erhebliche Probleme. Unsere Abwehr war nicht gut genug. Heute hat sich das geändert.“ Woran dies lag beantwortete Kliesch schnell und stolz: „Im Training haben wir hart an der Defensive gearbeitet und die Mannschaft hat die besprochenen Sequenzen aus dem Videostudium wahnsinnig gut umgesetzt.“

Tatsächlich zeigte sich Zwehren in der zweiten Halbzeit weiter defensiv stabil. Erneut nur sechs Gegentore musste die HSG hinnehmen. Dieses Abwehrbollwerk garantierte den klaren Sieg, der zu keiner Zeit mehr in Gefahr geriet.

Doch die Freude über die zurückgewonnene Stabilität in der Abwehr konnte keineswegs über die deutlichen Probleme im Angriff hinwegtäuschen. Ebenfalls nur sechs Tore warf der heimische Oberligist in Durchgang zwei. Und auch in Hälfte eins war das gebundene Spiel im Angriff sehr harmlos – die Tore wurden überwiegend aus erster und zweiter Welle erzielt. Doch dieses Problem konnten die Gastgeberinnen aufgrund des souveränen und verdienten Sieges verschmerzen.

Zwehren: Zeller, Fischmann – Salzmann 5, Küster 1, Alter 1, Eichhofer, Tampe, Wenner, Naumann 6/5, Panhans 2, Hoppe 5, Reimbold.

Von Fynn Welch

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