Rothwestener im Fokus

Rote Karte für Vater und Sohn innerhalb von zwei Minuten

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Maximilian und Torsten Werner.

Fuldatal. Schöne gemeinsame Momente erlebten sie in den vergangenen eineinhalb Jahren häufiger. So oft passiert es schließlich nicht, dass Vater und Sohn zusammen erfolgreich Fußball spielen.

Doch nun erlebten Torsten (44) und und Maximilian Werner (20) einen Tag, den sie am liebsten schnell vergessen würden. Was war da los?

Mit der zweiten Mannschaft des TSV Rothwesten traten die Werners am Sonntag in der Fußball-Kreisoberliga bei der SG Ahnatal an. Torsten von Beginn an, Maximilian, der am Vortag bereits mit der Verbandsligaelf des TSV in Schwalmstadt gespielt hatte, wurde in der 53. Minute eingewechselt. In der 75. Minute war die Partie für ihn vorbei.

„Nach vorherigen unfairen Aktionen gegen ihn wurde Maxi von seinem Gegenspieler heftig gefoult. Er sprang auf und schubste diesen mit den Worten ,Es reicht!‘ weg, was der Schiedsrichter mit der Roten Karte ahndete“, schildert Torsten Werner die Szene. Der Ahnataler Felix Noffke sah vom Unparteiischen Christian Krafft (VfR Vorkmarsen) die zweite Gelbe Karte und musste ebenfalls gehen. „Er hat Werner nur gehalten, aber nicht schwer gefoult“, beurteilte Ahnatals Trainer Frank Wambach das Geschehen.

Zwei Minuten später die nächste strittige Aktion: Torsten Werner will seinem Gegenspieler von hinten den Ball abjagen, trifft aber dessen Fuß und bringt ihn zu Fall. Wiederum zückt der Referee Rot. „Ich kam zu spät. Absicht war das nicht. Gelb wäre vertretbar gewesen“, beteuert Werner, der nach eigenem Bekunden bislang noch nie des Feldes verwiesen worden war. Die 1:0-Führung der Gastgeber durch Max Gellner (46) konnten die dezimierten Rothwestener nicht mehr ausgleichen. (wba)

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