Zwei Spiele um Aufstieg

Relegation zur Handball-Landesliga: Wehlheiden spielt gegen Mosheim

Bewährungsprobe bei der SVH: Klaus Reinicke. Archivfoto: Fischer

Kassel. Zwar ist die Handball-Saison in der Bezirksoberliga seit letztem Wochenende vorüber, dennoch stehen noch wichtige Entscheidungen an. Bei Männern und Frauen spielen die Vizemeister TG Wehlheiden und SVH Kassel die Relegation um den Aufstieg in die Landesliga. Gegner ist jeweils der TSV Ost-Mosheim.

Das Männer-Duell

Am heutigen Donnerstag (19.30 Uhr) gastiert die TG Wehlheiden in der Hochlandhalle in Ostheim. Das Ziel der TGW ist klar: „Wir wollen uns in zwei Spielen gegen den TSV Ost-Mosheim durchsetzen und in die Landesliga aufsteigen“, so Abteilungsleiter Erich Kühn. Doch er vermutet auch, dass es sehr schwierig werden wird, denn mit dem TSV wartet ein heimstarker Gegner. Die Wehlheider Mannschaft wird weiterhin von Timm Kohberger und Ronny Sandner gecoacht, die Hans Schneider nachfolgten. Ob Kohberger jedoch da sein wird, kann erst kurzfristig entschieden werden. Auch noch nicht sicher dabei ist der neue Trainer Dino Duketis. Es hängt von seinem zeitlichen Plan ab, ob er der Mannschaft zur Seite stehen kann. „Es werden zwei spannende Spiele auf die wir uns freuen. Es wird aber höchstwahrscheinlich jeweils die Tagesform entscheiden“, so Kühn.

Das Frauen-Duell

Vor dem Herrenspiel treten die SVH-Damen um 17 Uhr ebenfalls in Ostheim an. Gecoacht werden die Damen bereits von ihrem neuen Trainer Klaus Reinicke, der von Landesliga-Absteiger Tuspo Waldau kam. Mit an Bord sind neben Co-Trainerin Vanessa Künzli auch zwei bis drei neue spielberechtigte bisherige Waldauerinnen. Reinicke verbrachte zwar erst drei Wochen mit der Mannschaft. In den wenigen gemeinsamen Einheiten zog sein Team aber gut mit.

Großer Vorteil kann für die SVH die Vergangenheit ihres neuen Übungsleiters sein. Denn Reinicke trainierte zwei Jahre die A-Jugend des heutigen Gegners. Somit kennt er die Stärken und Schwächen seiner ehemaligen Spielerinnen. „Die kompakte Defensive ist ihr großes Plus. Aus dieser kommen sie über erste und zweite Welle zum Torerfolg. Dafür fehlt ihnen die Breite im Kader. Das müssen wir ausnutzen“, sagt der Trainer.

Von Fynn Welch

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