Dittershäuser Handballerinnen Jasmina Rühl und Emma Hertha zu DHB-Lehrgang in Warendorf eingeladen

Zwei Talente für deutsches Team

Voller Vorfreude auf den DHB-Lehrgang: Die nordhessischen Handball-Talente Jasmina Rühl (links) und Emma Hertha. Foto: Fischer

Fuldabrück. Dass zwei Handballerinnen aus der Region zu einem Lehrgang der deutschen Jugend-Nationalmannschaft eingeladen wurden, liegt schon länger her. Vor zehn Jahren wurden Sandra Josefiak aus dem HLZ Bad Wildungen sowie Sina Ritter von der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen in die Auswahl berufen.

Jetzt wurden gleich zwei heimische Talente nominiert: Jasmina Rühl und Emma Hertha, gerade erst vom TSV Calden in die B-Jugend der wJSG Dittershausen/Waldau gewechselt, sind zwei 14 Jahre junge Rückraumschützinnen, die bei der Sichtung des Deutschen Handballbundes (DHB) für den Jahrgang 2002 im März einen nachhaltigen Eindruck hinterließen. Beide Spielerinnen zählen seit zwei Jahren fest zum hessischen Kader.

„Neben ihrem Talent zeichnet beide Mädels ihre bedingungslose Leistungsbereitschaft aus. Sie geben immer 100 Prozent, sind individuell bärenstark und trotzdem hervorragende Teamplayer“, lobt wJSG-Trainerin Vicky Helms, die die beiden Nachwuchshoffnungen schon seit geraumer Zeit am Stützpunkt unter ihren Fittichen hat.

Rühl und Hertha reisen in dieser Woche zu einem mehrtägigen Lehrgang in die Sportschule nach Warendorf. Dort beginnt die Bildung der Nationalmannschaft des Jahrgangs 2002/03. „Als kleines Kind war dies schon ein Traum von mir. Es ist eine große Ehre, an diesem Lehrgang teilnehmen zu dürfen – und dies auch noch mit meiner besten Freundin Emma“, betont die Halblinke Rühl. Genauso groß ist die Vorfreude bei Hertha: „In den letzten Jahren stand nach vielen Anstrengungen und Sichtungen erst mein Vereinsname auf meinem Trikot, dann Bezirk Kassel/Waldeck, dann Bundesland Hessen. Nun wäre es einfach unglaublich, wenn vielleicht Deutschland auf dem Rücken zu lesen ist.“

Insgesamt 18 Mädchen wurden eingeladen – darunter ist mit Lara Eiskirch von der HSG kirch-/Pohlgöns/Butzbach noch eine weitere Hessin. Zu den Verantwortlichen für den weiblichen Nachwuchs in Deutschland gehört der frühere Bundesliga-Coach Maik Nowak als Bundestrainer.

„Natürlich möchte ich mich von meiner besten Seite zeigen. Ich werde allerdings dorthin gehen, als wäre es ein ganz normales Training“, erklärt Rühl. Die beiden nordhessischen Handballerinnen verbinden mit den Einheiten in Warendorf die Hoffnung, sich weiter zu verbessern. „Ich möchte mit meinem Tordrang, meinem Verhalten beim Tempogegenstoß und meinen Wurfvarianten beeindrucken. Und ich freue mich auch darauf, neue Leute kennenzulernen“, sagt Linkshänderin Hertha, „ich habe bei dieser Sichtung aber drei weitere sehr starke Spielerinnen auf meiner Position vor mir.“

Von Björn Mahr

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