Sportfreunde Fasanenhof und Tuspo Waldau mischen im lokalen Fußball wieder mit

Zwei Vereine sind zurück

Steve Tentrop

Kassel. Vor einem Jahr verabschiedeten sie sich aus dem heimischen Fußballgeschehen. Drei Traditionsklubs, denen das Personal ausging. Und die für die Saison 2016/17 keine Seniorenmannschaft stellen konnten. Mit dem Tuspo Waldau und den Sportfreunden Fasanenhof tauchen, anders als der VfR Süsterfeld, zwei von ihnen wieder auf der Bildfläche auf. Beide planen, mit je zwei Mannschaften in den Staffeln der Kreisliga B an den Start zu gehen.

Tuspo Waldau

„Wir stecken mitten in der Vorbereitung und haben viele Leute hier im Training. Ob es aber wirklich für zwei Teams reicht, ist schwer zu sagen“, berichtet Abteilungsleiter Steve Tentrop. Er trieb die Bemühungen um den Wiederaufbau voran und fand im Vorstand weitere Helfer. Auch der neue Trainer Aytekin Güryaldiz, früher als Spieler beim Tuspo, wirkte tatkräftig mit.

Spieler zu finden war für Tentrop das kleinere Problem beim Neustart. „Schwieriger ist es, die Sache nun auch strukturell und organisatorisch ins Rollen zu bekommen. Wir wollen ja keine Kneipenmannschaft sein“, betont er. Immerhin sind auch die neuen Trikots bereits besorgt. „Natürlich in unserem traditionellen Marineblau“, sagt Tentrop.

Sportfreunde Fasanenhof

„Es war eine kleine Herkulesaufgabe, Kontakte wieder herzustellen. Jetzt hat sich das verselbstständigt und läuft“, blickt Abteilungsleiter Matthias Hildebrandt zurück. Mit dem seit der Vereinsgründung 1975 bei den Sportfreunden tätigen Vorsitzenden Harald Bachmann betrieb er den Wiederaufbau. „Wir hatten Glück, weil eine fast komplette Mannschaft von einem anderen Klub gekommen ist“, berichtet Hildebrandt. Weitere Spieler kamen hinzu, und mit Toni Alexow fand sich ein Trainer.

Seit vier Wochen wird auf dem Sportplatz an der Mörikestraße eifrig trainiert. Allerdings verbunden mit einer kleinen Unannehmlichkeit. „Wegen Bauarbeiten gibt es momentan kein Wasser zum Duschen. Gut, dass unser erstes Spiel, das Pokalduell am Samstag gegen Dynamo Windrad, nicht bei uns, sondern auf den Waldauer Wiesen stattfand“, erklärt Bachmann.

Mit der Körperpflege dürfte es dort geklappt haben, sportlich ging der Neubeginn ins Auge. Fasanenhof unterlag 1:10. Foto:  privat/nh

Von Wolfgang Bauscher

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