Hertingshausen, Vollmarshausen und VfL zittern

Zwischenbilanz der Fußball-Gruppenliga: Beim KSV Hessen II läuft’s rund

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Filigran: Kaufungens Kevin Hermansa (links) kommt in der Begegnung zwischen den Lossetalern und KSV Hessen Kassel II bei der Ballannahme von Junglöwe Tobias Bredow zu spät.

Kassel – Die Fußball-Gruppenligen sind in der Winterpause. Wir ziehen bei den zehn heimischen Teams eine Zwischenbilanz und haben sie aufgeteilt in die Hoffungsvollen sowie die Sorgenkinder.

Die Hoffnungsvollen

KSV Hessen Kassel II (4. Platz/65:26 Tore/34 Punkte). Der KSV II holte zwar aus den letzten beiden Partien bei Vellmar II und in Dörnberg nur einen Punkt, aber eines bleibt noch besser in Erinnerung:Vom 7. bis zum 17. Spieltag blieben die Kasseler ohne Niederlage. Durch den starken Zwischenspurt darf sich die Mannschaft von Trainer Thorsten Hirdes noch Hoffnung auf den zweiten Platz machen. Eintracht Baunatal (7./49:32/27).Das Saisonziel der Großenritter in der Gruppe 1 war der direkte Wiederaufstieg. Danach sah es lange Zeit nicht aus, sodass Trainer Thomas Kraus zurücktrat. Der neue Coach Friedhelm Janusch hauchte dem Team wieder Leben ein, sodass das Erreichen der ersten beiden Plätze noch möglich ist. SV Kaufungen (6./40:43/24).Der Start des Absteigers verlief durchwachsen. Später raufte sich das Team zusammen und hatte vom 6. bis zum 12. Spieltag seine stärkste Phase. Seitdem zeigt die Formkurve aber nach unten. TSV Rothwesten (7./37:35/23).Nach neun Spielen belegte der TSV Platz vier, dennoch kehrte keine Ruhe ein. Daher trat Trainer Patrick Klein nach der 2:5-Pleite gegen Lichtenau zurück. Für ihn übernahm vorübergehend Gerhard Siewert. TSV Heiligenrode (9./26:47/20).Es lief zeitweise nicht gut beim TSV. Tiefpunkt war die 2:11-Niederlage beim KSV Hessen II. Aber Trainer Marco Burghardt durfte weiter in Ruhe arbeiten. Das wurde belohnt, denn zuletzt holte das Team um Neuzugang Andrej Cheberenchuk aus fünf Spielen vier Siege.

BC Sport (8./35:41/23). Als Aufsteiger wurde das Team aufgrund seiner namhaften Verstärkungen als Mitfavorit gehandelt. Doch der Saisonauftakt mit einem Remis und zwei Niederlagen ging komplett daneben. Im Laufe der Hinrunde hat sich die Mannschaft aber gefangen.

Die Sorgenkinder

OSC Vellmar II (11./28:50/18).

Der Start verlief alles andere als erfolgreich. Aber die Vellmarer steigerten sich und arbeitete sich etwas nach vorn. Eine Glanzleistung war der 6:1-Erfolg gegen den VfL Kassel. Zurücklehnen kann sich der OSC bei nur zwei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz aber nicht. VfL Kassel (12./30:42/17).Alles schien gut am Hochzeitsweg, so belegte der VfL am neunten Spieltag mit 15 Zählern Rang sechs, der Weg nach oben schien vorprogrammiert. Von da an aber ging es steil bergab. In den folgenden neun Partien holte das Team nur zwei Punkte.

FSK Vollmarshausen (14./31:37/15). Mit neuem Trainer Jens Alter und viel Zuversicht startete die FSK in die Saison. Die Probleme blieben aber die alten. So ist festzustellen: Viele gute Einzelspieler machen noch kein gutes Team. Hinzu gesellte sich das Verletzungspech, vorallem die Rückkehr von Torjäger Tim Henning wird sehnlichst erwartet.

TSV Hertingshausen (14./20:42/13). Für den Aufsteiger war es nicht einfach, in der neuen Liga Fuß zu fassen. Ein Sieg am zweiten Spieltag, eine Serie von vier Spielen ohne Niederlage sind allerdings zu wenig, denn zuletzt gab es fünf Pleiten in Folge.

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