Samstag kommt Ober-Eschbach nach Bovenden

Letztes Heimspiel: Plesse-Hardenberg verabschiedet sich aus 3. Liga

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Der letzte Wurf: Yasmin Hemke geht mit ihrer HSG Plesse gegen Ober Eschbach zum vorerst letzten Mal vor heimischer Kulisse in der 3. Liga auf Torejagd.

Nörten-Hardenberg. Mit dem Spiel gegen die FSG Ober-Eschbach verabschieden sich die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg Samstag (19.15 Uhr) in Bovenden aus der dritten Liga.

Auch Tim Becker ist sich bewusst, dass das Duell mit dem Tabellensechsten aus dem Taunus kein Spiel wie jedes andere ist. Vor den treuen Fans wird man in dieser Spielklasse auf absehbare Zeit nicht mehr auflaufen können. „Und wer weiß, wie das Gesicht der Mannschaft in der nächsten Saison aussehen wird“, sagt Plesses Trainer, der in dieser Funktion ebenfalls letztmals am Wurzelbruchweg auf der Bank sitzen wird. „Es sind die letzten 60 Minuten daheim. Sie werden bei den Zuschauern lange in Erinnerung bleiben. Deshalb ist es uns ganz besonders wichtig, eine gute Leistung abzuliefern. Ob es dann für einen Sieg reicht, muss man abwarten.“

Das Hinspiel war ein Spiegelbild der wenig erfolgreich verlaufenden Spielzeit für das Burgenteam. Nach sechs Minuten führte die HSG 5:2. Beim 15:16 zur Pause war noch alles drin, in der 40. Minute aber schon wieder alles vorbei. Der Gegner war uneinholbar auf 24:16 enteilt. Die fehlende Konstanz war in den bisherigen 20 Partien steter Begleiter des Aufsteigers.

„Eine Halbzeit waren wir im Angriff und im Tempospiel richtig gut drauf“, stellte Becker damals fest. „Leider haben wir nach dem Wechsel ganz stark abgebaut. Doch wir haben gesehen, dass wir mithalten können. Aber wir müssen unser Potenzial über die vollen 60 Minuten abrufen.“ Dazu gehöre auch ein deutlich verbessertes Blockverhalten.

Von der Personalfront gibt es mal wieder einige Veränderungen zu vermelden. So müssen die Gastgeberinnen in den letzten beiden Spielen auf Devi Hille verzichten. Sie leidet an einer Entzündung der Patellasehne. Mit Anna-Katharina Loest ist aber zumindest eine Linkshänderin dabei. Wieder einsatzfähig ist Charlotte Schob. Aus der Reserve wird Julia Herale helfen. Geplant sind weitere Nachrückerinnen aus der Jugend.

„Ich hoffe, wir haben noch einmal eine volle Hütte“, baut Tim Becker auf einen schönen Rahmen für den Abschluss des Kapitels 3. Liga auf heimischem Parkett.

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