Handball-Oberliga Frauen: Abschiedsspiel für Trainer Mikolajczyk gegen Geismar

Artur gibt letzte Anweisungen

Letzte Ausfahrt Bovenden: Artur Mikolajczyk sitzt am Sonntag gegen Geismar zum letzten Mal auf der Bank der HSG-Plesse-Hardenberg. Foto:  zje

Nörten / Bovenden. Am Sonntag ab 17 Uhr bestreiten die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg gegen den MTV Geismar ihr Saisonfinale in der Handball-Oberliga. Ein Endspiel der besonderen Art ist der Schlussakkord der erfolgreichen Saison für Artur Mikolajczyk. Für den scheidenden Erfolgscoach sind es die letzten 60 Minuten mit SEINEM Team, das er aus der Bezirksklasse in die Oberliga geführt und dort zu einer Spitzenmannschaft geformt hat.

So richtig erreicht hat ihn das Abschiedsgefühl aber noch nicht. Beruflich und privat stark eingespannt, laufen die Vorbereitungen für die geplante Auszeit auf Hochtouren. Am 7. Juli setzt er sich für mehrere Monate ins Ausland ab. Aktuell gilt der Fokus seiner Trainerausbildung. Gestern und heute legt Mikolajczyk im westfälischen Kaiserau seine Prüfung ab, um dann am Sonntag hoffentlich als frischgebackener A-Lizenz-Inhaber ein letztes Mal auf der HSG-Bank Platz nehmen.

„Was das bedeutet, was in den letzten Jahren passiert ist, das werde ich wohl erst in einer ruhigeren Phase richtig realisieren können“, gibt Mikolajczyk einen kleinen Einblick in sein Seelenleben. Der Sonntag werde sicher sehr emotional. Ihm liegt aber viel daran, sich in den kommenden Wochen abseits der Sporthalle „von seinen Spielerinnen verabschieden zu können und alles noch einmal Revue passieren zu lassen.“

Einen kleinen Blick zurück wirft Plesses Trainers schon vor der letzten Oberligapartie. Auch wenn mit der Niederlage in Hannover am vergangenen Wochenende der dritte Platz verspielt wurde, ist es schon jetzt das erfolgreichste Abschneiden. Bei einem weiteren Sieg hätten seine Schützlinge alle acht Derbys der laufenden Runde gewonnen. „Wir sind das beste Team der Region. Diese Ablösung macht mich stolz.“

Natürlich geht das Burgenteam gegen Geismar als Favorit in die Begegnung. Der Kontrahent aus der Nachbarschaft reist als Vorletzter an und steht bereits seit Wochen als Absteiger fest. „Wir sind die bessere Mannschaft. Das müssen und wollen wir auch noch einmal auf die Platte bringen. Ich wünsche mir auch für die Zuschauer ein schönes Spiel als Abschluss für eine tolle Saison, die so wirklich nicht zu erwarten war.“ (zys)

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