Handball-Pokal: Während die HSG daheim siegen will, hätte Rhumetal nichts gegen eine Niederlage

Burgfrauen wollen eine Runde weiter

Dreikampf: Julia Herale von der HSG Plesse-Hardenberg (rechts). Im Pokal geht es nun gegen Göttingen. Archivfoto:  zhp

Northeim. In der zweiten Runde des HVN-Pokals bauen die Handballerinnen der HSG Plesse im Duell mit Ligakonkurrent HSG Göttingen auf den Heimvorteil. Northeim reist nach Dransfeld, Rhumetal nach Peine.

1.Turnier in Bovenden (Sa. 15 Uhr): HSG Plesse gegen HSG Göttingen,; Zweidorf/B. gegen MTV Geismar; Finale ab 19 Uhr). „Gefühlt scheinen wir die Einzigen zu sein, die diesen Wettbewerb ernst nehmen“, sagt Felix Lambrecht. Plesses Trainer spricht von einem guten Test und der Gelegenheit, etwas auszuprobieren. So möchte er gegen Göttingen die Spielerinnen auch auf eher ungewohnten Positionen einsetzen. „Unser Punktspiel in Rosdorf hat gezeigt, dass wir taktisch noch etwas draufpacken müssen.“ Ein Erfolg brächte nicht nur vielleicht einen kleinen psychologischen Vorteil für die noch ausstehenden Duelle in der Liga. Die dritte Pokalrunde steigt zudem unmittelbar vor dem Start in die Rückrunde. „Das wäre eine gute Vorbereitung“, so Lambrecht, dessen Kader sich gegenüber dem Punktspiel gegen Garßen nur unwesentlich verändern wird. Sophie Calsow weilt noch im Urlaub. Dagegen ist Theresa Rettberg aller Voraussicht nach wieder einsatzbereit.

Im zweiten Spiel stehen sich die Landesligisten Geismar und Zweidorf gegenüber.

2.Turnier in Dransfeld (Sa. 14 Uhr): Dransfeld gegen Northeimer HC; Rosdorf gegen TGJ Salzgitter; Finale ab 18 Uhr). Der NHC reist ohne Trainer Carsten Barnkothe sowie seine Töchter Sina, Aline und Marie an, die wegen einer Familienfeier passen müssen. In Dransfeld hat also erneut Kai Strupeit das Sagen, der auch auf Miriam und Michaela Halm zurückgreifen kann. Northeim ist gegen den Viertletzten der Landesliga klar favorisiert. Gegen wen es in einem möglichen Endspiel geht, ist offen. Oberligist Rosdorf-G. hat bereits angekündigt, nicht mit der 1. Mannschaft antreten zu wollen. Die HG boykottiert den Pokal und will schnellstmöglich ausscheiden. Barnkothe ist mit dem Modus ebenfalls nicht glücklich, findet das Rosdorfer Verhalten aber unsportlich.

3.Turnier in Peine (So. ab 12.45 Uhr): MTV Peine - VfL Wolfsburg; HSG Rhumetal - VfB Fallersleben; Finale ab 16.30 Uhr). Die Rhumetalerinnen können für den Ernstfall in der Liga üben. Dort ist Fallersleben das Schlusslicht. Zum Stellenwert des Duells findet André Friedrichs klare Worte. „Wir wollen den Pokal nicht! Dieser Wettbewerb ist nur eine Einnahmequelle für den HVN.“

Die Devise des Trainers lautet daher: Keine Verletzungen riskieren und ausscheiden! Dennoch möchte man die Gelegenheit nutzten, um nach der Ferienpause wieder in den Rhythmus zu kommen. Fehlen werden Annika Gerke und Manuela Dix. (zys/zhp)

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