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Northeimer HC kassiert in Leipzig die sechste Pleite in Serie

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Szene aus dem Hinspiel: Der Northeimer Malte Wodarz gegen den Leipziger Hendrik Haneman. In Einbeck hatte der NHC noch 33:31 gewonnen, im Rückspiel gab es nun am Sonntag eine bittere Pleite. Archivfoto: Hubert Jelinek
Szene aus dem Hinspiel: Der Northeimer Malte Wodarz gegen den Leipziger Hendrik Haneman. In Einbeck hatte der NHC noch 33:31 gewonnen, im Rückspiel gab es nun am Sonntag eine bittere Pleite. © Hubert Jelinek

Die Tendenz geht eindeutig Richtung Abstiegsrunde für Handball-Drittligist Northeimer HC. Die Mannschaft verlor am Sonntagnachmittag auch das sechste Spiel in Serie. Beim direkten Konkurrenten SC DHfK Leipzig II gab es eine ganz bittere 23:24-Niederlage.

Leipzig - Zur Halbzeit hatten die Gäste noch mit 14:10 geführt, gaben diesen Vorsprung jedoch leichtfertig aus der Hand. Damit wuchs der Abstand auf den wichtigen sechsten Platz und den damit verbundenen vorzeitigen Klassenerhalt auf vier Punkte. Zudem haben viele Kontrahenten noch Nachholspiele in der Hinterhand.

Nach nervösem Beginn brachte Milan Stancic den NHC beim 4:3 erstmals in Führung (12.). Northeim spielte leidenschaftlich in der Abwehr und mit Übersicht im Angriff, wo Stancic den starken Leipziger Torwart Michael Hoppe mehrfach überraschte. Paul Hoppe warf nach starker zweiter Welle die 8:7-Führung (21.) für die Gäste, die Paul-Marten Seekamp zum 11:9 ausbaute. Glenn-Louis Eggert sicherte in dieser Phase mit Paraden den Vorsprung, den Tomislav Buhinicek, Christian Stöpler und Jan-Niklas Falkenhain gegen nachlassende Leipziger mit einem Drei-Tore-Lauf zum 14:10 erhöhten.

In der zweiten Halbzeit schwand jedoch die Souveränität der Abwehr. „Wir haben hinten zu viele Zweikämpfe verloren und uns damit die Chance auf einfache Tore im Tempospiel genommen“, kritisierte Trainer Carsten Barnkothe. Leipzig verkürzte durch Strafwürfe und den überragenden Paul Bones, den die NHC-Abwehr nie in den Griff bekam. Der Vorsprung schmolz nach dem 16:12 von Stancic (37.) zusammen. Leipzig drehte nun mit einem Vier-Tore-Lauf das Duell zum 21:20 (49.). Noch einmal konnten Jan-Niklas Falkenhain (21:21/49.) und Jannes Meyer (22:22/51.) zum Ausgleich einnetzen, der NHC schloss allerdings zu überhastet ab, was Leipzig durch zwei Tore bestrafte. Barnkothe stellte noch auf eine offensive 3:3-Abwehr um, doch Christian Stöplers 23:24 75 Sekunden vor Schluss kam zu spät für eine erneute Wende.

Leipzig sicherte sich zwei Punkte für die obere Tabellenhälfte, der NHC aber ist in den kommenden Wochen zum Siegen gezwungen, soll die Klasse noch vorzeitig gehalten werden. (Axel Janßen)

NHC: Eggert, Pätz – Pogadl, Meyer 1, Schuster, Lange 1, Seekamp 4, Neufing, Hoppe 4, Sültmann, Bode, Stancic 4, Buhinicek 1, Falkenhain 2, Stöpler 4, Wodarz 2  

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