Duell der Traditionsteams: Eintracht Northeim 0:5 gegen Hannover 96

Nur das Ehrentor fehlte

Begehrter Schriftzug: Die ehemaligen Profis um Altin Lala erfüllten nach dem Schlusspfiff zahlreiche Autogrammwünsche.

Die Fußballer von Eintracht Northeim feierten am Wochenende ihr 25-jähriges Jubiläum. Zum Gratulieren kamen am Freitagabend die Kicker der Traditionsmannschaft von Hannover 96 ins Gustav-Wegner-Stadion. Mit dabei bekannte Spieler wie Altin Lala, Martin Groth und Roman Wojcicki, die sich beim 5:0 (1:0)-Sieg gegen die Eintracht-Traditionsmannschaft allesamt auch in die Torschützenliste eintrugen.

Das Ergebnis war dabei aber Nebensache, vielmehr stand der Spaß im Vordergrund. Obwohl den einstigen Northeimer Spieler der Ehrentreffer verwehrt blieb, hatte die Partie vor über 400 Zuschauern Unterhaltungswert. Auffällig: Bei einigen ehemaligen Ex-Northeimern spannte das Trikot extrem, zudem fehlte zeitweise auf dem Platz die Luft – und dennoch lief der Ball gut durch die eigenen Reihen.

„Es hat Spaß gemacht, nach so vielen Jahren frühere Mitspieler wieder zu treffen“, sagte der 54 Jahre alte Frank Labersweiler, einst Abwehrchef der Eintracht in den 1990er Jahren. Natürlich gab es reichlich Gesprächsstoff in der „dritten Halbzeit“. Respekt zollten mit Manfred Heyde, Rudi Mahlke, Helmut Blieske und Wolfgang Schmidt vier ehemalige Eintracht-Trainer dem Northeimer Fußball. Kuriosum am Rande: Blieske und Schmidt stellten fest, das sie nur wenige hundert Meter von einander entfernt in Osterode wohnen. Mit Stolz registrierte auch das Eintracht-Gründungsquartett mit Bernd Brehmer, Dieter Ring, Werner Mylius und Hartmut Denecke, das ihr Bestreben für einen Zusammenschluss der Northeimer Vereine dauerhaft von Erfolg gekrönt ist. (osx)

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