4:2 bei Blau Weiß Tündern

Ein Arbeitssieg für Eintracht Northeim

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Ein hartes Stück Arbeit: Northeims Neuzugang Jonas Hille (re., gegen Paderborns Marcel Hilßner) feierte mit Eintracht einen 4:2-Erfolg gegen Tündern. 

Hameln – Eintracht Northeim hat das Achtelfinale im NFV-Pokal erreicht.

Der Vizemeister der vergangenen Oberliga-Spielzeit feierte am Sonntagnachmittag beim Oberliga-Aufsteiger Blau-Weiß Tündern einen 4:2 (2:2)-Erfolg.

Die Partie im Hamelner Weserberglandstadion verlief in den ersten 45 Minuten zwar nicht hochklassig, dafür aber höchst unterhaltsam. Denn auf beiden Seiten bestachen die Defensivreihen im ersten Pflichtspiel der neuen Spielzeit nicht gerade durch konsequente Abwehrarbeit.

Die erste Lücke in der Northeimer Defensive fand Tünderns Torjäger Robin Tegtmeyer, der nach einem Pass durch die Mitte allein vor dem Eintracht-Tor auftauchte und Northeims Torhüter Christopher Meyer mit einem platzierten Flachschuss zum 1:0 (8. Minute) keine Abwehrchance ließ.

Kurz danach pennten die Gastgeber. Nach einer Ecke und einem Schuss von Cetin Erbek bekamen sie das Leder erst nicht aus dem Strafraum und ließen dann Florian Mackes ungedeckt. Der Eintracht-Kapitän traf aus spitzem Winkel zum 1:1 (17.).

Haarsträubend wurde es nur zwei Minuten später. Einen Freistoß von der Mittellinie von Lucas Neckritz segelte bis ins Tor: Weil Northeims Keeper Meyer sich von Tegtmeyer irritieren ließ und das Leder deswegen einfach durchrutschte.

Doch auch die Gastgeber patzten: Einen Northeimer Pass durch das Zentrum ließen sie erst ungehindert passieren, danach legte Kris Müller den frei durchstürmenden Marc-Jannick Grunert im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Cetin Erbek zum 2:2 (25.).

Konzentrierter präsentierten sich beide Teams nach dem Seitenwechsel. Die Northeimer ließen hinten kaum noch etwas zu, nutzten vorne die Chancen aber eiskalt. Der eingewechselte Vincent Marahrens legte Grunert im Strafraum. Und wieder war es Cetin Erbek, Northeims Neuzugang aus Hildesheim, der vom Punkt eiskalt blieb und das 2:3 (64.) erzielte. Die eingewechselten Thorben Rudolph (66.) und Ilyas Bircan (87.) hatten den vierten Northeimer Treffer auf dem Fuß, der schließlich Grunert in der Nachspielzeit gelang. „In der ersten Hälfte hatten wir Probleme. Das war ein hartes Stück Arbeit. In der nächsten Runde gegen Hildesheim müssen wir uns aber steigern“, meinte Northeims Matchwinner Grunert über den Arbeitssieg.

Northeim: Meyer - Fiolka, Mackes, Hille - Erbek (75. Rüffer), Blötz - Mähner, Hehn (46. Rudolph) - Bode (65. Bircan), Fricke, Grunert.

Tündern: Kowalski - Hey, Müller (77. Manka), Neckritz, Gurgel - Schumachers, Hilker (55. Marahrens)- Aydin (46. Niebling), Vespermann - Kramer, Tegtmeyer.

Tore: 1:0 Tegtmeyer (8.), 1:1 Mackes (17.), 2:1 Neckritz (19.), 2:2 Erbek (25./FE), 2:3 Erbek (64./FE), 2:4 Grunert (90+3.).

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