Handball-Oberliga Frauen

Ein spannendes Projekt bei der HSG Plesse-Hardenberg

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Neues Quartett bei den Frauen der HSG Plesse: Vorn von links Ricarda Reinholz, Yara Hochrein, Caro Hübers, Lena Seitz. Nicht dabei: Bastienne Eder. Hinten: Trainer Dominik Warnecke. 

Nörten/Bovenden. Nach dem „Abenteuer 3. Liga“ müssen die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg einen personellen Umbruch bewältigen.

Das gilt nicht nur auf der Trainerposition. Für Tim Becker schwingt künftig Dominik Warnecke das Zepter an der Seitenlinie. Auch die Mannschaft bekommt in der Oberliga ein neues Gesicht.

Der Mix aus einem geschrumpften Stamm, externen Neuzugängen, talentiertem Nachwuchs und „Stand by“-Spielerinnen aus der Reserve verspricht ein spannendes Projekt zu werden. Aus dem bisherigen Gerüst wird Marilena Henne nach jetzigem Stand aufgrund ihres Kreuzbandrisses erst im nächsten Jahr einsatzfähig sein. Lara Al Najem steht auf Abruf bereit.

Teammanagerin Maike Lapschies hat ein gutes Gefühl. „Die Zusammensetzung ist vielversprechend. Aber für Pläne und Ziele ist es noch zu früh. Wir müssen die Vorbereitung abwarten.“ Die läuft seit Ende Juni mit drei Trainingseinheiten und einem zusätzlichen Termin am Wochenende wie zuletzt eine Teambuildingmaßnahme am Rauschenwasser. Am 10. Juli ging es erstmals in die Halle. Bis zum Saisonstart stehen diverse Testspiele, größere und kleinere Trainingslager auf dem Plan. Erstmals um Punkte geht es am 1. September bei der Reserve des TV Hannover-Badenstedt. Eine Woche später folgt die Heimpremiere mit dem Derby gegen die HSG Göttingen.

Auch der neue Coach hält sich in Sachen Saisonziel bedeckt. An den Eckpunkten des Klassements sieht er seine Spielerinnen nicht. „Aber wir werden sicher für die eine oder andere Überraschung sorgen. Wichtig ist die Integration der neuen Spielerinnen. Unser Projekt ist eher mittelfristig angelegt. Vielleicht kann man in vier Jahren mal über höhere Ansprüche nachdenken. Sollte das früher passieren, umso besser.“

Bewährter Stab

Warnecke sieht das Burgenteam in jedem Fall gut aufgestellt und sieht seiner neuen Aufgabe positiv entgegen. „Die Mädels haben richtig Bock, sind engagiert und ziehen voll mit. Das Klima stimmt“, schildert er seine ersten Eindrücke. Unterstützt wird der Coach von einem bewährten Stab. Neben Maike Lapschies bleiben Betreuer Marc Helmstedt und Torwarttrainer Christian Wedemeyer den HSG-Frauen weiter erhalten. (zys)

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