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Eintracht Northeim: Schwieriger Auftakt gegen den Oberliga-Absteiger

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Von: Helmut Anschütz

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Auch gegen Wolfenbüttel vorwärts: Northeims Tristan Heine (am Ball) und Marc-Jannik Grunert haben Lenglerns Giuliano Santosuosso (hinten) abgehängt.
Auch gegen Wolfenbüttel vorwärts: Northeims Tristan Heine (am Ball) und Marc-Jannik Grunert haben Lenglerns Giuliano Santosuosso (hinten) abgehängt. © Hubert Jelinek

Aller Anfang ist schwer! Das dürfte auch auf die Landesliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim zutreffen. Im auf Samstag (18 Uhr) im Gustav-Wegner-Stadion vorgezogenen ersten Punktspiel der neuen Saison treffen sie auf den MTV Wolfenbüttel - ein Brocken, der zum Start kaum dicker hätte sein können.

Northeim – Eine ganz spezielle Erinnerung an den MTV Wolfenbüttel hat Eintracht-Trainer Philipp Weißenborn: „Nachdem ich den Job von Jan Ringling übernommen hatte, war Wolfenbüttel damals mein erstes Spiel“, blickt er zurück. Und dies nicht im Groll, den die Northeimer holten seinerzeit ein 1:1 beim MTV, der erst in der Nachspielzeit in der 94. Minute durch einen Handelfmeter zum Ausgleich kam.

Gut, das sind längst vergangene Zeiten. Die Gegenwart erscheint ziemlich diffizil. Nach den fünf Testspielen und dem gequälten 1:0-Sieg im Bezirkspokal bei der SG Lenglern weiß niemand so recht, wo die Eintracht tatsächlich steht. Weißenborn, der den Junioren Raphael Peinemann und Jannis Brandt ein gutes Zeugnis ausstellte, bekräftigte auch gestern am trainingsfreien Donnerstag nochmals, dass eben „absolut noch viel Luft nach oben“ sei. Was eben ursächlich mit der schwierigen Personallage zusammenhängt.

Aus dem Lenglern-Team werden Glombitza, Papadimitriou, Ismail, der als Ex-SVGer auch im Derby am zweiten Spieltag am Göttinger Sandweg fehlen wird, und 1:0-Schütze Metje am Samstag nicht dabei sein. Dafür kommen einige Akteure aus dem Urlaub zurück, sind ohne Training aber wohl mit im Aufgebot. Erneut ist Improvisation gefragt. Weißenborn: „Zwei, drei Wochen werden wir noch ferien-geprägt sein. Ab September werden wir dann sehen, wie es läuft. Wir sind derzeit weit davon entfernt, die besten elf Spieler zur Verfügung zu haben.“

Einen eindrucksvollen Beweis seiner vermeintlich guten Frühform hat Eintracht-Konkurrent MTV Wolfenbüttel in der ersten Bezirkspokalrunde geliefert. Bei Kreisligist VfB Rot-Weiß Braunschweig siegte das Team von Eintracht Braunschweigs Ex-Spieler Deniz Dogan mit 14:0 (8:0)! Mit vier Treffern ragte dabei Niklas Kühne heraus. So geht der MTV als absoluter Favorit ins erste Landesliga-Punktspiel bei Eintracht!  (azx)

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