Vor 40 Jahren gelang Eintracht Denkershausen/Lagershausen der Aufstieg in die Bezirksklasse

Erinnerungen an den größten Erfolg

NORTHEIM. Sie sind in die Vereingeschichte der SG Eintracht Denkershausen/Lagershausen eingegangen: Jene Fußballer, die vor 40 Jahren zum größten Erfolg der Blau-Weißen beitrugen. Es war der 27. Juni 1976 auf dem Sportplatz in Förste, als bei Temperaturen über 30 Grad Celsius in einer an Spannung und Dramatik nicht zu überbietenden Hitzeschlacht nach Verlängerung und Elfmeterschießen mit 7:5 gegen TuSpo Petershütte II der Aufstieg in die Bezirksklasse perfekt war. Kurios: Die Denkershäuser Kicker hatten zuvor schon drei Entscheidungsspiele erfolgreich bestritten.

Weil hinter Meister TSV Schönhagen (44:16 Punkte) mit der SG Denkershausen, TuSpo Schoningen und dem SV Hettensen (alle 42:18) drei Vereine punktgleich waren, folgte die erste Entscheidungsrunde.

Treffen der Ex-Kicker

Mit 3:2 (1:2) schaltete die SG am 6. Juni in Thüdinghausen TuSpo Schoningen aus. Eine Woche später erkämpften sich die Blau-Weißen mit dem 6:2 (3:1)-Sieg in Sudheim gegen den SV Hettensen den zweiten Platz. Am 19. Juni folgte in Fredelsloh der 4:2 (4:0)-Erfolg über den Einbecker Vizemeister TSV Lüthorst.

Im entscheidenden Spiel in Förste sahen die Blau-Weißen schon wie der sichere Verlierer aus, ehe Rolf Tröster in der Schlussminute per Strafstoß doch noch das umjubelte 2:2 gelang. In der Verlängerung war es erneut Tröster per Elfmeter, der den 2:3-Rückstand noch egalisierte und sein Team in das Elfmeterschießen rettete.

Der nervenstarke Spielmacher der Denkershäuser verwandelte anschließend seinen dritten Elfer. Weil SG-Keeper Klaus Hawacker zwei Schüsse abwehrte, kannte nach Nöldners Treffer der Jubel der Denkershäuser keine Grenzen. Folgende Spieler waren an diesem Triumph beteiligt: Klaus Hawacker, Joachim Grosse, Wolfgang Rohr, Herbert Grosse, Erhard Freier, Wolfgang Schnepel, Heinz Hermann Lehmann, Dieter Hasenjäger, Richard Schwarz, Rolf Tröster, Klaus Nöldner. Ferner gehörten Gerd und Manfred Wicke, Albrecht Siegismund, Bernd Heese, Rolf Agte, Bernd Gunold, Willi und Richard Schwarz und Gerd Griepentrog zur Mannschaft.

Zur Erinnerung an dieses denkwürdige Spiel vor 40 Jahren treffen sich die ehemaligen Kicker im Rahmen der Sportwoche am Samstag ab 18 Uhr. Dann gibt es unter dem Motto „wer schlägt die Helden von 1976 im Elfmeterschießen“ eine lustige Einlage. (osx).

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