Hohe Hürde am Sonntagabend

Northeimer HC gastiert bei der heimstarken HSG Hanau

Da wartet ein hartes Stück Arbeit: Paul-Marten Seekamp und sein NHC treten Sonntag bei den daheim bisher unbesiegten Hanauern an.
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Da wartet ein hartes Stück Arbeit: Paul-Marten Seekamp und sein NHC treten Sonntag bei den daheim bisher unbesiegten Hanauern an.

Northeim. Mit fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze fährt Handball-Drittligist Northeimer HC am Sonntag (17 Uhr) zur Auswärtspartie bei der HSG Hanau und ist bei drei ausstehenden Spieltagen noch nicht komplett in Sicherheit.

Ausgerechnet beim besten Heimteam der Liga will Trainer Carsten Barnkothe mit seinem Team nun den Klassenerhalt sichern, zu dem man mit dem Sieg gegen Meister Großwallstadt zuletzt einen großen Schritt gemacht hat. Doch der großartige Erfolg in der Sparkassen-Arena ist für Barnkothe bereits Geschichte, denn noch ist der Klassenerhalt nicht in trockenen Tüchern

„Am Ende braucht man mindestens 27 Punkte“, dämpfte er schon zur Saisonhalbzeit die Euphorie. Da hatte der NHC bereits sensationelle 15 Zähler und stand im Tabellenmittelfeld. Nun zeigt sich, wie recht der Coach hatte. Gewinnen Bad Neustadt mit Neu-Trainer Igor Mijanowski und Coburg II ihr Restprogramm und verliert der NHC seine letzten drei Duelle, dann nützt auch der Überraschungssieg gegen Großwallstadt nichts.

Für den sicheren Klassenerhalt fehlen daher noch zwei Punkte. Und die sollen in der Main-Kinzig-Halle geholt werden. Dabei gelangen dort bisher nur Großsachsen (28:28) und Bernburg (22:22) Punktgewinne gegen die heimstarken Hanauer. Doch am Sonntag soll die HSG ihre erste Heimniederlage einstecken.

Im Training wurden daher schon Angriffsvarianten einstudiert, mit denen die bekannt offensive Deckung der Gastgeber überwunden werden kann. Ist man dann auch in der Rückwärtsbewegung so aktiv wie gegen Großwallstadt, könnte der Traum vom schnellen Klassenerhalt wahr werden. Vieles wird auch davon abhängen, ob Jannes Meyer einsatzfähig ist – derzeit plagen den Rückraum-Shooter Probleme an der Achillessehne.

Nicht mehr ganz so große Probleme mit seiner Achillessehne hat Tim Gerstmann. Beim Hinspiel gegen Hanau, als der NHC einen 12:4-Vorsprung erarbeitet hatte und am Ende mit einem Tor verlor (28:29), riss bei Gerstmann nämlich genau diese Sehne. Derzeit arbeitet der Rückraum-Stratege an seinem Comeback in der kommenden Saison – dann natürlich am liebsten in der 3. Liga.

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