Wochenende der Derbys in der Handball-Landesliga

MTV Moringen reist nach Uslar, die Rhumetaler Frauen nach Northeim

Schieflage: Die Rhumetalerin Anja Heise versucht hier im Hinspiel Northeims Torfrau Carolin Rien zu überwinden. Hinten kann Katharina Thiele nur zuschauen.
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Schieflage: Die Rhumetalerin Anja Heise versucht hier im Hinspiel Northeims Torfrau Carolin Rien zu überwinden. Hinten kann Katharina Thiele nur zuschauen.

Northeim. In der Handball-Landesliga der Männer reist der MTV Moringen mit der Favoritenrolle im Gepäck in den Solling. Völlig offen scheint dagegen das Derby der Frauen zwischen Northeim II und Rhumetal.

Landesliga Männer

HSG Schoningen/U./W. - MTV Moringen (Sa. 19.30 Uhr, Uslar). Für die Heimsieben geht es in erster Linie darum, die aktuelle Negativserie aus den Köpfen zu bekommen. „Die Jungs haben ja das Handball spielen nicht verlernt“, sagt Wolfgang Scharberth. „Wenn das gelingt, sollten die Zuschauer ihre Mannschaft wieder von der besseren Seite sehen.“ Eine besondere Motivation benötigen die Sollinger nicht. „Wenn wir die Aufgabe mit einer gehörigen Portion Mut und Konzentration angehen, könnte es ein Topspiel werden“, glaubt der HSG-Coach.

Kollege Peter Vollbrecht ist gewarnt. „Schoningen ist sehr heimstark und hat das Publikum im Rücken“, begründet Moringens Trainer seine Vorsicht. Spitzenreiter Lafferde siegte in Uslar nur knapp. Verfolger Zweidorf musste sich deutlich geschlagen geben. „Es wird also schwer, zumal einige meiner Spieler erkrankt sind. Aber die Jungs wollten ja bis zum Saisonende keine Punkte mehr abgeben.“

HG Elm - Northeimer HC II(Sa. 16.30 Uhr). Beim Tabellenvorletzten möchten die Northeimer den Klassenerhalt perfekt machen. Die zuletzt gezeigten Leistungen lassen auf eine erfolgreiche Auswärtsfahrt hoffen. „Wir wollen das Spiel gewinnen. Dann können wir den Rest der Saison ohne Druck angehen“, erklärt Spielertrainer André Kühn. Sein Kader ist nahezu komplett. Für den verhinderten Fabian Busse wird Mark-Oliver Wode den Platz zwischen den Pfosten einnehmen.

Landesliga Frauen

Northeimer HC II - HSG Rhumetal (So. 14 Uhr, Schuhwall). Rhumetal möchte nach dem Sieg gegen Braunschweig einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt machen, um ein Endspiel um den Klassenerhalt in Wolfsburg unbedingt zu vermeiden. „Wir brauchen wie im Hinspiel eine gute Abwehrleistung und vor allem einen guten Rückzug“, erklärt Sascha Friedrichs. 

Seine Schützlinge behielten auf dem Burgberg unerwartet klar mit 23:14 die Oberhand. Das Hauptaugenmerk gilt Northeims Top-Angreiferin Yvonne Wode. „Selbst wollen wir den Gegner mit viel Tempo unter Druck setzen.“ Fehlen werden Isabell Jünemann und wohl auch Dorothea Engelking.

Auch Northeims Trainer weiß, dass viel auf dem Spiel steht. Wichtig sei, dass man den Start in die Halbzeiten nicht verschläft. „Wir müssen die guten Phasen aus dem letzten Spiel mitnehmen“, fordert Rainer Pischke. Ziel ist es, in der Abwehr gut und schnell Zugriff zu bekommen und aufmerksam zurück zu arbeiten. „Und dann wollen wir schnell umschalten und nach vorn spielen, ohne Hektik zu verbreiten.“ (zys)

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