Lüneburg am Samstag in Bovenden

Handballerinnen der HSG Plesse  treffen auf das Schlusslicht

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„Wir wollen unseren Platz im oberen Tabellendrittel festigen“. Nele Behrends (am Ball) trifft mit der HSG Plesse-Hardenberg auf das Schlusslicht aus Lüneburg.

Mit einem Heimspiel gegen den HV Lüneburg starten die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg in das neue Jahr.

Die 60 Minuten in der Bovender Sporthalle sind zugleich Abschluss der Hinrunde der aktuellen Oberligaspielzeit. Los geht’s am Samstag um 17.30 Uhr.

Mit nur vier Minuspunkten sicherten sich die Gäste in der vergangenen Serie die Landesmeisterschaft. In der neuen Liga ist der Aufsteiger aber noch nicht so recht angekommen. Aktuell brennt die rote Laterne des Tabellenletzten in der Heide. Dort wartet man noch immer auf den ersten Saisonsieg. Bisher sprangen drei Unentschieden gegen Wolfsburg, Hannover und Schaumburg heraus. Bis zum ersten Nicht-Abstiegsplatz sind es dennoch nur drei Zähler. Kein Grund also, die Flinte vorzeitig ins Korn zu werfen.

„Nachdem wir unser letztes Spiel gegen Hildesheim verloren haben, wollen wir unbedingt die nächsten zwei Punkte auf der Habenseite verbuchen, um unseren Platz im oberen Tabellendrittel zu festigen“, lautet die Devise von HSG-Youngster Nele Behrends. Besonders achten müsse man auf Lüneburgs Rika Spiller, die zu den „Top Ten“ der erfolgreichsten Werferinnen der Liga gehört. Die größte Unterstützung erfährt sie im Angriff von Jula Anouk Steinbach und Ouisal Draoui. Aus Sicht von Plesses Rückraumspielerin komme es gegen das Schlusslicht aus der Heide vor allem darauf an, „dass wir vorne kreativer und flexibler agieren als im letzten Spiel. Auch die Abwehr muss stabiler stehen.“

Bis April verzichten muss die HSG auf Nadine Merz. Die Torhüterin absolviert ein Auslandssemester in den USA. Fehlen wird beim ersten Auftritt in 2020 auch Abwehrchefin Yasmin Hemke, die nach einer Operation im Dezember noch pausieren muss. „Es wird viel davon abhängen, ob wir nach der Weihnachtspause schnell wieder in den Wettkampfmodus umschalten können“, drückt die Kreisläuferin ihrem Team aber natürlich ganz fest die Daumen für einen positiven Abschluss der ersten Saisonhälfte.

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