Umkämpftes Duell ohne Sieger

Kein Sieger im Derby! Remis zwischen Rhumetal und Osterode 

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Dicke Backen: Rhumetals Nicolas Fischer findet die Lücke zwischen zwei Abwehrspielern aus Osterode. Links wartet Sönke Stolle. Rechts schaut Domenik Zimmermann zu. 

Katlenburg. Das Derby in der Handball-Verbandsliga zwischen den HSGs aus Rhumetal und Osterode hielt, was es versprach - zumindest in puncto Kampf und Spannung. Am Ende gab es eine gerechte 24:24 (11:10)-Punkteteilung.

Spielfluss kam in der randvollen Burgberghalle nur selten auf. Im Mittelpunkt standen vor allem Zweikämpfe. Dabei gingen die Rhumetaler ungeschickter zu Werke und kassierten bis zum Pausenpfiff schon sieben Zeitstrafen. Der Kontrahent wurde nur ein Mal dezimiert. Dennoch gingen die Gastgeber mit einem knappen Vorsprung in die Pause, da sie sich in Unterzahl ausgesprochen clever anstellten.

Den Startschuss nach Wiederbeginn gab Benjamin Ilsen mit einem gehaltenen Strafwurf. Mehrfach zog die HSG mit drei Toren davon. Ole Bierwirth sorgte mit seinen Treffern nach Gegenstoß oder als Heber von außen unter Rhumetals Fans für Stimmung. Die wurde aber schnell wieder heruntergekühlt. 18:18 hieß es nach 45 Minuten - Ausgang weiter völlig offen.

In der Schlussviertelstunde verteidigte Rhumetal lange eine knappe Führung - bis zur 58. Minute. Dann glich OHA per Strafwurf zum 24:24 aus. Sebastian Strohschneider scheiterte mit seinem Wurf am Keeper. Dessen Mitspielern gelang der Siegtreffer in den verbleibenden Sekunden nicht mehr. Kuriosum am Rande: Zeitstrafen gab es nach der Pause nicht mehr.

HSG: Döscher, Ilsen - Deppe, Scheidemann, Hagemann, B. Kreitz 1, Strohschneider 5/4, Ronnenberg, Jentsch 2, Stolle 2, E. Kreitz 1, Bierwirth 6, Fischer 4, Zimmermann 3. (zys)

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