Tischtennis: Der TSV trennt sich von Gastgeber Bovenden mit einem 8:8 – Hohe Niederlage für Hammenstedt in Geismar

Langenholtensen erkämpft Auswärtspunkt

Northeim. Nur drei Spiele mit heimischer Beteiligung gab es am vergangenen Wochenende in den Tischtennisligen auf Bezirksebene. Dabei gab es für die Männer des TSV Langenholtensen in Bovenden einen nicht unbedingt eingeplanten Zähler. Lindaus Bezirksliga-Frauen unterlagen in Kreiensen, die Hammenstedter Männer in Geismar.

Bezirksoberliga Männer: Bovender SV - TSV Langenholtensen 8:8. Nach dem 9:6 an eigenen Tischen gab es nun beim Tabellenzweiten erneut einen Zähler. Die Hauptlast schulterte mit Oliver Jakobeit die Nummer eins des TSV: Er gewann seine Einzel - zunächst 3:0 über Bährens, dann 3:2 (11:9, 6:11, 11:0!, 10:12 und 12:10) über Wenzel - und er steuerte mit Mike Dietrich zwei Punkte aus den Doppeln bei, darunter das nervenstarke 3:2 (14:12, 12:10, 6:11, 9:11, 11:9) im abschließenden Duell der Spitzenduette.

Der Wechsel zwischen Andreas Hansch (von drei nach sechs) und Bernd Gerwig (von sechs nach drei) zahlte sich nur bedingt aus: Aus ihren Einzeln gab es einen Sieg von Gerwig, der auch sein Doppel mit Jens Brandes gewann. Der und Mike Dietrich sorgten schließlich für die beiden zum Remis noch fehlenden Siege.

TTV Geismar - TSV Hammenstedt 9:0. Für Bethe wurde Meyer in die Stammsechs berufen. Und der TSV ging trotz des kurzfristigen Fehlens von Spitzenspieler Kaufmann zuversichtlich in das Spiel. Auch Mauks Trainingsrückstand nach überstandener Knie-Operation trübte die Hoffnung nicht. Doch im Spiel spiegelte sich das nicht wieder. Nur sechs Sätze holte der TSV, der allerdings viel, viel Pech hatte. Mauk/Schlappig verloren erst im fünften Satz mit 9:11. Auch Meyer/Fischer kämpften bis zum Schluss (2:3). Im Einzel verlor Meyer nach starkem Spiel unglücklich, weil seinem Gegenüber beim 9:9 zwei Kantenbälle halfen. „Das ist bitter, weil es so deutlich aussieht. Wir brauchen ein Erfolgserlebnis“, sagte Grüne.

Bezirksliga Frauen: PSV Kreiensen - FC Lindau 8:5. Dass die Lindauerinnen im dritten Rückrundenspiel die erste Niederlage kassierten, ist nicht tragisch. Hoffen lässt viel mehr die couragierte Vorstellung, mit der man sich besser verkaufte als im Heimspiel (3:8). Susanne Oppermann/Ricarda Wächter sorgten nach dem 0:3 von Stefanie Jünemann/Johanna Monecke (sie vertrat Susanne Iben) durch ihr 3:2 für den Gleichstand vor den Einzeln. Hier punkteten nur noch Oppermann (3:1 und 3:0) und Jünemann (3:2/11:8 und 3:0). Und selbst wenn Wächter ihr erstes Einzel nicht im fünften Satz abgegeben hätte: Für einen Punktgewinn des FC war die Kreienser Dominanz zu eindeutig. (zdz)

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