Handball-Oberliga Frauen: Plesse „wie es spielt und feiert“ gegen Jahn Hollenstedt

Meister gibt sich die Ehre

So sehen Siegerinnen aus: Die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg befinden sich seit einer Woche im Feiermodus. Nach dem letzten Heimspiel gegen Hollenstedt folgt zunächst die Ehrung, dann startet die Meistersause 2.0 ... Foto:  zje

Nörten/ Bovenden. Die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg beschließen ihre zweite Meistersaison in der Handball-Oberliga am Samstag mit einem Heimspiel gegen den Tabellendritten TuS Jahn Hollenstedt. Der vorläufig letzte Auftritt des Titelverteidigers beginnt um 17.30 Uhr in der Bovender Sporthalle.

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr machte das Burgenteam den erstmaligen Gewinn der Niedersachsenmeisterschaft perfekt. Dass man den größten Erfolg der Vereinsgeschichte wiederholen könnte, damit hatten wohl nur die wenigsten Experten gerechnet. Die verschworene Crew um Mannschaftsführerin Marilena Henne hat sich tatsächlich ein zweites Mal die Krone aufgesetzt.

„Unser Ziel war klar: Wir wollen wieder ganz oben mitspielen. Und mir war klar, dass die Mannschaft das Potenzial dazu hat“, bilanziert Tim Becker, der vier Neuzugänge integrieren musste. Nach der Niederlage am zweiten Spieltag in Northeim wurden seine Knie auch etwas weich. Dazu kamen die schweren Verletzungen von Lisa Sander und Fenja Thoelke. „Aber das Team hat das hervorragend kompensiert“, lobt der Erfolgscoach seine Schützlinge.

Die treffen um Abschluss auf einen spielstarken Kontrahenten, der ihnen schon im Hinspiel alles abverlangte. In Hollenstedt gewann die HSG Ende des vergangenen Jahres glücklich mit 22:21. „Da haben wir eine sehr gute Abwehr gespielt“, erinnert sich Becker. Große Probleme hatte man aber mit der Sonderbewachung für Annika Hollender. Der Einsatz der Spielmacherin am Samstag ist aufgrund einer schmerzhaften Verletzung am Wurfarm gefährdet. Dafür wird aller Voraussicht nach erneut Anja Becker aus der Reserve nachrücken.

Bislang nur Heimsiege

Ziel des frischgebackenen Champions ist natürlich ein Sieg. Dafür gibt es nach Ansicht Beckers mindestens drei gute Gründe. Natürlich soll die weiße Heimweste mit zwölf Siegen gewahrt werden. Im Erfolgsfall könnte man die Bilanz aus der Vorsaison (acht Minuszähler) sogar noch toppen. Und natürlich hat man sich unter der Woche mit drei harten Trainingseinheiten intensiv auf die letzten 60 Minuten vorbereitet, „um sich mit einem Sieg von den eigenen Fans zu verabschieden. Dieses Spiel bleibt lange in Erinnerung. Da will man einfach nicht verlieren“, verspricht Becker eine engagierte Vorstellung seiner Schützlinge, bevor die Feierlichkeiten in die nächste Runde gehen. Auch in dieser Disziplin sind die HSG-Spielerinnen meisterlich! (zys)

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