Fußball: Die Ü40-Kicker der SG Schönhagen/Sohlingen sind Kreismeister

Nervenstarke Sollinger

Kreismeister der Ü40-Altsenioren: Die SG Schönhagen/Sohlingen mit (hinten von links) Trainer Peter Rüschel, Marcel Bartz, Joachim König, Stephan Reichelt, Stephan Hannmann, Olaf Schwerdtfeger, E. Herboldt, Uwe Kreike, (vorn) Gunnar Grothe, Martin Stosch, Aiman Mousa, Bernhard Kressmann und Thorsten Ress. Foto: Henne/nh

Schönhagen. Der letzte Titel der Fußballsaison 2015/2016 ist vergeben. Gesichert hat ihn sich die SG Schönhagen/Sohlingen. Die Kicker aus dem Solling wurden jetzt Kreismeister der Ü40-Altsenioren.

Im Duell der beiden Staffelmeister setzte sich die SG hauchdünn nach zwei Spielen im entscheidenden Neunmeterschießen gegen den FC Auetal durch und durfte aus den Händen von Spielleiter Jörg Henne den Pokal in Empfang nehmen. Erstmals wurde der Titel nicht nach einem Finale an einem neutralen Ort vergeben. Stattdessen gab es Hin- und Rückspiel.

Spannung bis zum Schluss

Der erste Vergleich zwischen dem FC Auetal und der SG Schönhagen/Sohlingen ging in Sebexen über die Bühne und deutete bereits an, dass sich zwei absolut ebenbürtige Teams gegenüberstehen würden. Auetal ging durch Wolfram Müller in Führung (4.), lag aber kurz vor der Pause nach Treffern von Gunnar Grote (22.) und Aiman Mousa (29.) dennoch 1:2 hinten. Timo Schneidenbach (30.+1), Uwe Sander (43.) und erneut Schneidenbach (58./FE) schossen die Auetaler 4:2 in Front und damit auf die Siegerstraße. In der Nachspielzeit verkürzte Stephan Hannmann noch auf 3:4 aus Sicht der Sollinger.

Im Rückspiel wenige Tage später sah es bis gut 15 Minuten vor dem Ende nach einer klaren Angelegenheit aus. Aiman Mousa (14./30.) und Bernhard Kressmann (31.) hatten die Gastgeber in Schönhagen scheinbar sicher mit 3:0 in Führung geschossen. Doch das war noch keinesfalls die Entscheidung. Wolfram Müller brachte seine Auetaler mit einem Doppelschlag binnen weniger Minuten zurück ins Meisterrennen (49./53.).

Die Partie endete mit 3:2 für Schönhagen/Sohlingen. Die Entscheidung musste also im Neunmeterschießen her, welches für den Fall von Punkt- und Torgleichheit nach den insgesamt 120 Minuten in den beiden Spielen festgelegt worden war. Und da hatte die Heimelf die besseren Nerven, behielt mit 5:4 die Oberhand und durfte den Meistertitel bejubeln. (mwa)

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