Vor dem Anwurf: NHC-Reserve trifft auf Moringen / Rhumetals Frauen beschließen Saison in Vorsfelde

Northeim will Nachbarn ärgern

Duell unter Nachbarn: Auf ähnliche harte Gegenwehr wie hier im Hinspiel kann sich der Moringer Julius Zech (am Ball) auch am Samstag in der Northeimer Schuhwallhalle einstellen. Foto:  zhp

Northeim. Am vorletzten Spieltag der Handball-Landesliga kommt es bei den Männern zum Nachbarschaftsduell zwischen der Northeimer Reserve und dem MTV Moringen. Die Solling-Sieben steht bei Spanbeck vor einer hohen Auswärtshürde.

Landesliga Männer

Northeimer HC II - MTV Moringen (Sa. 15.15 Uhr, Schuhwall). Nach der Niederlage bei OHA gab es für Northeims Handballer am vergangenen Wochenende noch eine gute Nachricht. Mitkonkurrent Schladen verlor überraschend das Kellerduell beim Tabellenletzten aus Wittingen. Damit hat der NHC weiter ein Polster von drei Zählern auf den ersten Regel-Abstiegsplatz. „Wir wollen das Positive aus der ersten Halbzeit in Osterode mitnehmen und mit einem Sieg Rang zwölf absichern“, hofft NHC-Trainer Michael Kundel-Heise auf eine erfolgreiche Revanche für die 24:28-Niederlage im Hinspiel. Dabei gilt es, an die starke Abwehrleistung anzuknüpfen. Deutliches Steigerungspotenzial gibt es in Sachen Chancenverwertung.

„Der NHC wird im Derby sicher alles daran setzen, den letzten noch fehlenden Punkt für den Klassenerhalt zu holen“, rechnet Moringens Coach trotz der leichten Favoritenstellung seines Teams mit hartnäckiger Gegenwehr des Kontrahenten. Erschwert wird die Aufgabe beim Kreisrivalen durch die anhaltende Verletzungsmisere in seinem Team. So fällt Jannik Bruns aufgrund einer Knöchelverletzung bis zum Saisonende aus. Auch Julius Zech (Finger ausgekugelt) konnte unter der Woche nicht trainieren. „Probleme könnte uns Northeims starke Abwehr bereiten“, prophezeit Falkenhain. Die ließ in der Vorwoche beim neuen Meister aus dem Harz in den ersten 30 Minuten nur acht Gegentore zu. Die Schwachstelle des NHC sei eher der Angriff. „Da fehlte es bislang an Durchschlagskraft“, so der MTV-Coach. „In einem Derby ist alles möglich. Ich erwarte eine ausgeglichene und 60 Minuten umkämpfte Partie.“

SG Spanbeck/Billingshausen - HSG Schoningen/U./W. (Sa. 16.30 Uhr). Mit dem Sieg über Schöningen haben sich die Sollinger den Verbleib in der Landesliga endgültig gesichert. „Wir können nun unvorbelastet und gelöst in die verbleibenden Spiele gehen“, erklärt HSG-Manager Wilfried Fischer. Dabei wartet auf seiner Truppe mit dem Gastspiel beim Tabellenzweiten nochmal ein schwerer Brocken. „Wir werden natürlich versuchen, die beiden Punkte mitzunehmen. Moral und Stärke unserer Mannschaft geben es her.“ Trainer Lars Nolte sitzt nach Ablauf seiner Sperre wieder auf der Bank. In personeller Hinsicht kann er annährend aus dem Vollen schöpfen.

Landesliga Frauen

MTV Vorsfelde - HSG Rhumetal (So. 15 Uhr). Durch die Niederlage in Lehre am vergangenen Wochenende haben die Gastgeberinnen ihre letzte Chance auf den Klassenerhalt verspielt. Den haben die HSG-Frauen schon sicher. Daher fehlt dem Saisonausklang die ganz große Brisanz. „Ich würde mir natürlich zum Abschluss einen Sieg wünschen. Aber unter den aktuellen Vorzeichen wird es schwer“, erklärt Sascha Friedrichs. Rhumetals Trainer steht in Vorsfelde nur ein kleiner Kader zur Verfügung. Mit Behrens, Speit, Röglin und Diedrich ist die Reihe der Ausfälle lang. Dazu steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Anja Heise. Das Hinspiel in der Burgberghalle endete 18:18-Unentschieden. (zys)

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