Handball 3. Liga

Northeimer HC feiert Sieg über Leipzig II

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Elfmal erfolgreich: Northeims Sören Lange (am Ball) ist frei vor Leipzigs Torwart Jan Guretzky aufgetaucht und lässt diesem bei seinem Wurf keine Abwehrmöglichkeit. 

Rechtzeitig zum Rückrundenstart meldet sich der Northeimer HC mit einem Paukenschlag zurück: Mit neuem Torwart und konzentrierter Mannschaftsleistung zerlegte der Drittligist in der Schuhwallhalle die favorisierte Reserve von Bundesligist SC DHfK Leipzig mit 33:22 (18:16).

Der Paukenschlag vor dem Spiel: Im Abstiegskampf verstärken sich der Verein mit dem kroatischen Ex-Nationalspieler Ivan Martinovic, der zuletzt in Dessau in der dritten Liga spielte. Die neue Konkurrenz schien Northeims jungen Torwart Fabian Ullrich motiviert zu haben. Denn mit ihm im Tor und dem neuen Mittelblock aus Jakob Nowak und Paul-Marten Seekamp startete der NHC furios: Zwei Strafwürfe von Sören Lange (nur einem Fehlwurf!), Christian Stöpler von außen, zwei Tempogegenstöße von Lange, Wodarz aus dem Rückraum und der NHC lag nach neun Minuten unerwartet mit 6:0 vorn. Die Halle tobte – das hatte man lange nicht gesehen.

Vor allem Malte Wodarz ließ den Leipziger Torleuten keine Chance, in der Abwehr glänzte Ullrich wie lange nicht mehr. Tor um Tor bauten Wodarz, Stöpler und Lange den Vorsprung über 11:3 zur ersten Zehn-Tore-Führung (15:5/19.) aus. Dann stellte sich Leipzig auf den Northeimer Sturmlauf ein. Als Buhinicek - erneut gut in der Deckung - mit einer Zeitstrafe die „Platte“ verlassen musste, konnte Leipzigs Rückraumstar Nicolas Neumann das Ergebnis optisch verbessern. Dennoch war die Northeimer 18:10-Halbzeitführung mehr als verdient.

Nach der Pause verkürzte Leipzig auf sieben Tore (20:13/23:16). Trainer Barnkothe wechselte Martinovic ins Tor, der lautstark die Abwehr organisierte. Malte Wodarz stellte in der 42. Minute den Acht-Tore-Abstand wieder her (24:16). Dann glänzten Stöpler mit schnellen Gegenstößen und Lange von außen mit großartigen Flugeinlagen. Drei Minuten vor Schluss führte der NHC drei Minuten sogar mit 13 Toren. „Vielleicht haben wir Leipzig mit der starken Anfangsphase und den guten Leistungen des neuen Mittelblocks den Schneid abgekauft. Da hingen in der zweiten Halbzeit schnell die Köpfe“, freute sich NHC-Coach Barnkothe sichtlich über die gute Leistung seiner Mannschaft.

Northeimer HC: Ullrich, Gobrecht, Martinovic – Meyer, Iliopoulos 1, Lange 11/3, Seekamp 2, Springer, Hempel, Wilken, Gerstmann 1, Bode 1, Buhinicek 1, Nowak 2, Stöpler 7, Wodarz 7.  zaj

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