Handball-Pokal: NHC gewinnt in Dransfeld

Northeims Frauen haben wenig Mühe

Kai Strupeit

Dransfeld. Die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC haben sich am Samstag mit Siegen über den gastgebenden Landesligisten SC Dransfeld (18:12/8:8) und die mit A-Jugendlichen angetretene HG Rosdorf-Grone (36:11/ 19:6) für die dritte Runde des niedersächsischen Pokals qualifiziert.

Rosdorf war zuvor dank eines 24:19 über den Landeslligisten TGJ Salzgitter ins Endspiel der in Form eines Turniers ausgetragenen zweiten Pokalrunde eingezogen.

Northeims Co-Trainer Kai Strupeit ließ an der Veranstaltung kein gutes Haar. Unsportlich fand er es, dass die Rosdorfer nur ihren Nachwuchs geschickt hatten und offenbar auch Salzgitter vorsätzlich gegen die HG unterlag. Rosdorf hatte bereits im Vorfeld angekündigt, aus dem Pokal ausscheiden zu wollen und die zweite Runde damit vorzeitig zur Farce gemacht.

Die A-Juniorinnen hatten im Endspiel gegen Northeims Oberligateam dann auch nie den Hauch einer Chance. Die gut stehende Deckung war kaum zu überwinden und vorn trafen die Northeimerinnen fast nach Belieben. In der Pause drohten die Schiedsrichter nach lautstarken Protesten über die angeblich zu harte Gangart Northeims, die Rosdorfer Fans aus der Halle zu werfen, berichtete Strupeit. Er wies die Vorwürfe allerdings zurück und sagte, seine Mannschaft habe völlig normal und keineswegs überhart agiert.

Im ersten Spiel gegen Dransfeld hatte der NHC etwas mehr Mühe. Nach dem 8:8 zur Pause zog man die Zügel aber an und siegte.

NHC: Mugames - Weitemeier 4/6, Thielebeule 10/3, Kelm 6/1, Gloth 5/3, Lucenko 2/0, Strupeit 4/3, Ziegler 1/0, Michaela Halm 4/2, Miriam Halm (zhp) Archivfoto: zhp/nh

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