Handball - 3. Liga Männer: Northeim verliert das letzte Spiel des Jahres in Südhessen

Ohne Punkte in die Pause

Auszeit: Unser Archivbild zeigt Trainer Carsten Barnkothe, der Anweisungen an seine Jungs gibt. Die sind am 14. Januar daheim gegen Gelnhausen wieder im Einsatz. Archivfoto: zhp

Gross Bieberau. Die Drittliga-Handballer des Northeimer HC haben die erste Saisonhälfte am Samstagabend mit einer 22:25 (13:13)-Niederlage bei der MSG Groß-Bieberau/Modau abgeschlossen. Den Jahreswechsel feiern die Jungs damit als Tabellenachte, die fünf Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz haben.

„Wenn wir Jannes Meyer dabei gehabt hätten und der Wurf von Leonhard Jöhnk in der Schlussphase im Tor und nicht am Pfosten landet, wäre mehr drin gewesen“, ärgerte sich Trainer Carsten Barnkothe über die Niederlage vor 700 Zuschauern in Südhessen.

Das Spiel hatte aus Northeimer Sicht gut begonnen. Über 6:4 (10.) und 10:9 (20.) ging es mit einem 13:13 in die Pause. Barnkothe: „Die Mannschaft war taktisch gut aufgestellt und hat ihre Angriffe konsequent ausgespielt.“

Doch als die Gastgeber aus der Kabine zurückkehrten, stellten sie ihre Deckung um. Statt offensiv dem Northeimer Angriff zu begegnen, agierten sie nun defensiver mit einer 6:0-Formation. Aus dem Blickwinkel von Groß-Bieberau/Modau war dies genau das richtige Mittel. Die Gäste hatten auf einmal mehr Mühe und gerieten mit 15:18 und 18:21 in Rückstand. Eine Entscheidung war dies jedoch noch längst nicht. Beim 22:22 fünf Minuten vor dem Ende war alles wieder völlig offen.

Anschließend wurde es eng. Es folgte die von Trainer Barnkothe beschriebene Szene, als Jöhnk die Möglichkeit hatte, das 23:22 für den NHC zu erzielen. Doch es fehlten Zentimeter, der Pfosten war im Weg. „Dann haben wir leider den Kopf verloren“, sagte der Coach enttäuscht. Auch eine Auszeit half nichts mehr. Viel mehr nutzten die Gastgeber nun ihre Möglichkeiten konsequent und machten die 22:25-Niederlage des NHC perfekt.

„Uns haben einfach die personellen Alternativen gefehlt“, bilanzierte Barnkothe nach dem Abpfiff mit Blick auf die verletzten Jannes Meyer, Tim Gerstmann und Christian Stöpler. Eine gute Partie lieferte in den ersten 40 Minuten Torhüter Marcel Armgart. Auch der angeschlagene Frederik Stammer, der Armgart zwischen den Pfosten ablöste, machte seine Sache anschließend sehr gut, lobte der Trainer. (zhp)

NHC: Armgart, Stammer, Gobrecht - Jöhnk 4, Schlüter, Krebs 5, Lange 3/1, Seekamp 4, Xhafoli, Hoppe 2, Haberecht, Strupeit, Berthold 3, Dewald 1.

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