Reiten: Diana Steinmetzer-Dubiel gewinnt mit dem 18-jährigen Sultan Zett

Ein Oldie siegt zum Start

Zum Auftakt in Moringen vorn: Diana Steinmetzer-Dubiel siegt mit dem bereits 18-jährigen Sultan Zett. Foto:  Niesen

Moringen. Oldie but Goldie: Diana Steinmetzer-Dubiel mit ihrem bereits 18 Jahre alten Spring-Pferd Sultan Zett siegte zum Auftakt des Moringer Himmelfahrtstag-Springturnier in der Zeitspringprüfung der Klasse M*. Mit einem Null-Fehler-Ritt in 55,85 Sekunden deklassierte die für die RG Kreiensen-Rittierode startende Amazone die Konkurrenz der 62 anderen Starter.

Zweiter der 1. Abteilung wurde der für den gastgebenden Ländlichen RFV Moringen startende Rainer Nothdurft mit Cartagena (59,91 Sekunden) und Dritter Gerrit Behncke (RFV Vogtei-Ruthe) mit Lara (60,19).

Die 2. Abteilung gewann Vorjahressieger Piotr Gospodarek (RG Kreiensen-Rittierode) mit Conner N (59,27) vor Toni Becher (St. Georg Diemeltal) mit Hagenpolders Mimi (60,14) und Dirk Klaproth (Löwen Classics Braunschweig) mit Curtis (60,42)

Moringen immer wieder gern

Die schnelle Diana Steinmetzer-Dubiel zeigte wieder einmal, dass ihr der Rasenplatz des veranstaltenden Reit- und Fahrvereins liegt. „Moringen ist für mich ein gutes Pflaster“, freute sie sich. Sie hat schon mehrfach den begehrten Barnkothe-Pokal gewonnen und mit dem Auftaktsieg im M-Zeitspringen demonstriert, dass mit ihr auch in diesem Jahr zu rechnen sein wird.

Nach ihrem Siegritt strahlte sie über das ganze Gesicht. „Sultan Zett habe ich schon, seit er drei Jahre ist, und ich werde mit ihm noch so lange Springen reiten, wie er Lust dazu hat. Dann kriegt er bei mir die verdiente Rente“, sagte sie über ihr Pferd, das trotz des für ein aktives Springpferdes hohen Alters von 18 Jahren immer noch Prüfungen erfolgreich bestreitet.

Mit ihrem zweiten Pferd Carry on 11 hatte die Reiterin allerdings weniger Glück. Das Paar rasselte in den Keiler-Oxer, und Diana Steinmetzer-Dubiel stürzte kopfüber vom Pferd. Beide blieben jedoch glücklicherweise unverletzt. Das Pferd war allerdings so erschrocken, dass es gleich neben seiner am Boden liegenden Reiterin stehen blieb und nicht auf und davon galoppierte.

Schwierige Aufgabe gestellt

Parcourschef Gunnar Lade (Adendorf) hatte den Reitern auf der 450 Meter langen Runde mit elf Sprüngen und Tempowechseln zwischen kurzen und langen Passagen sowie engen Wendungen eine schwierige Aufgabe gestellt. Und ganz interessant wurde es an der nördlichen Stirnseite des Platzes. Dort konnten die Reiter wählen, in welcher Reihenfolge sie zwei dicht nebeneinander Steilsprünge überspringen. Lade: „Mit einer einfachen Aufgabe darf ich den Reitern erst gar nicht kommen.“ (zhp)

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