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Orientierungslauf: Doppelsieg nach fünf Tagen

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Die Sieger der neunten Auflage des Uslarer Fünf-Tage-Orientierungslaufs: In der Herren-Hauptklasse waren Clément Demeuse (stehend, Mitte mit Cap) und Jérémy Brédo (rechts daneben) nach fünf Wettkampftagen auf die Sekunde gleich schnell. Sie waren Doppelsieger mit 235:09 Minuten nach fünf Etappen.
Die Sieger der neunten Auflage des Uslarer Fünf-Tage-Orientierungslaufs: In der Herren-Hauptklasse waren Clément Demeuse (stehend, Mitte mit Cap) und Jérémy Brédo (rechts daneben) nach fünf Wettkampftagen auf die Sekunde gleich schnell. Sie waren Doppelsieger mit 235:09 Minuten nach fünf Etappen. © Jürgen Dumnitz

Der Solling war erneut Austragungsort eines internationalen Fünf-Tage-Orientierungslaufs, den die Akteure des OLV Uslar in Eschershausen und dem Waldgebiet innerhalb der niedersächsischen Landesforsten ausgerichtet haben.

Eschershausen – Das Ergebnis in der Herren-Hauptklasse überraschte nach den fünf Wertungstagen: Die beiden Belgier Clément Demeuse (CO Liege) und Jérémy Brédo (OLV Eifel) gewannen in der Startklasse H 21-A-Lang gleichauf mit einer Gesamtlaufzeit von 235:

09 Minuten.

Gewinnerin der Damen-Hauptklasse D 21-A-Lang war Lucie Arno (H.O.C) mit 242:05 Minuten vor Marine Sillien (Pégase) mit 248:21 Minuten, ebenfalls beide aus Belgien. Offenbar kamen die Läufer aus der waldreichen Eifel gut mit den Verhältnissen im Solling zurecht, resümiert Stephan Schliebener, sportlicher Leiter des OLV Uslar.

Auf den verschiedenen Strecken waren 260 Teilnehmer in mehreren teils zusammengefassten Altersklassen am Start. Zum Auftakt stand eine Sprint-Etappe in einem Teilbereich der Uslarer Innenstadt an. Tags drauf folgte die erste Etappe im Wald am Strutberg. Neben dem ruppigen Unterwuchs war vor allem die Hitze eine Belastung für die Läufer aus elf Nationen. Einen Tag später ging es bei der dritten Etappe in der Nähe des Sollingturms weiter. Ausgangspunkt war der Sportplatz in Eschershausen, wo das Wettkampfzentrum war. Von dort aus erreichten die Orientierungsläufer das Laufgebiet zu Fuß.

Der heißeste Tag war wettkampffrei. „Zum Glück“, sagte Werner Drese, Orientierungslauf-Abteilungsleiter des OLV. So kühlte es sich nach Regenschauern zur vierten Etappe, die im Wald am Henneckenberg, nordöstlich vom Wettkampfzentrum stattfand, etwas ab.

Die Laufzeiten der ersten vier Etappen wurden zusammengerechnet. Ähnlich wie beim Biathlon gab es beim Finaltag einen Jagdstart. Der jeweils Führende startete zuerst, die anderen im entsprechenden zeitlichen Abstand. Somit standen beim Zieleinlauf die Sieger und Platzierten fest. Entsprechend wurden die Athleten mit Applaus bedacht. Gleich im Anschluss gab es die Siegerehrung.

Um die Versorgung der Aktiven kümmerten sich einmal mehr in bewährter Kooperation Mitglieder des MTV Eschershausen.

Alle Ergebnisse gibt es unter olv-uslar.de (Jürgen Dumnitz)

Typischer Postenstandort: Diesen Hochsitz am Baum galt es im Wald zu finden. Hilfsmittel bei der Orientierung waren Karte und Kompass.
Typischer Postenstandort: Diesen Hochsitz am Baum galt es im Wald zu finden. Hilfsmittel bei der Orientierung waren Karte und Kompass.) © Jürgen Dumnitz
Start auf einem Waldweg: Erst im Startaugenblick erhalten die Läufer entsprechend ihrer Altersklasse vorbereitete Laufkarten, die ihnen bei der Postensuche im Wald als Hilfsmittel bei der Orientierung dienen. Jeder wählt seine Laufroute von Posten zu Posten selbst aus.
Start auf einem Waldweg: Erst im Startaugenblick erhalten die Läufer entsprechend ihrer Altersklasse vorbereitete Laufkarten, die ihnen bei der Postensuche im Wald als Hilfsmittel bei der Orientierung dienen. Jeder wählt seine Laufroute von Posten zu Posten selbst aus. © Jürgen Dumnitz

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