Der letzte Auftritt in der 3. Liga

Plesse-Hardenberg gastiert zum Abschluss in Kriftel

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Sie muss am Samstag verletzt zuschauen: Sarah Strahlke.

Nörten-Hardenberg. Die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg beschließen ihre erste Drittliga-Saison bei TuS Kriftel. Anpfiff ist am Samstag um 17 Uhr.

Zum letzten Auftritt reist das Burgenteam erneut mit einem Mini-Kader. Neben Torhüterin Nele Röhrs machen sich noch acht Feldspielerinnen auf den Weg in den Main-Taunus-Kreis zum Kräftemessen mit dem Vorletzten. Mit dabei ist auch wieder Anneke Schütze aus der A-Jugend. „Wir werden das Beste aus der Situation machen“, ist sich Tim Becker sicher. Seine Vorgabe: „Wir wollen gewinnen, auch wenn wir personell auf dem Zahnfleisch gehen.“

Die Formkurve der Heimsieben zeigt nach der 14:22-Niederlage in Bovenden im Dezember stetig nach unten. Seither gab es nur noch einen Zähler. „Damals hatten wir sie gut im Griff“, erinnert sich Becker.

Darauf hofft auch Sarah Strahlke, auch wenn die Rückraumspielerin ihr Team verletzungsbedingt nur vom Spielfeldrand aus unterstützen kann. Ob es für sie mit dem Handball weitergeht, ist offen. „Bock hätte ich schon. Aber man muss den Heilungsprozess der Schulter abwarten“, erklärt die 29-Jährige.

Sie spielt bereits seit neun Jahren für die HSG und hat den gesamten sportlichen Aufstieg von der Regionsoberliga an mitgemacht und zieht auch eine positive Bilanz für das kurze Intermezzo in der 3. Liga. „Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, diese Erfahrung zu machen. Und so schlecht fand ich uns nicht. Das hat auch das Spiel gegen Leipzig gezeigt.“ Schwer hätten die Ausfälle von Lisa Sander und Annika Hollender gewogen.

Und Strahlke, beruflich als medizinische Fachangestellte tätig, glaubt fest daran, dass ihre Teamkolleginnen in Kriftel noch einmal richtig Gas geben werden. „Ich erwarte einen Sieg. Wir haben keinen Druck mehr und schaffen das auch mit einem kleinen Kader.“

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