Handball-Pokal der Frauen: HSG stürmt mit zwei klaren Siegen in die dritte Runde

Plesse-Hardenberg macht ernst

Zielstrebig auch im Pokal: Annika Hollender (am Ball) zog mit der HSG Plesse-Hardenberg in die dritte Runde ein. Foto:  zhp

Bovenden / Peine. Die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg haben ihr Versprechen eingelöst und sich am Samstag mit zwei klaren Siegen über die Nachbarn aus Göttingen und Geismar für die dritte Runde des Pokalwettbewerbes qualifiziert. Die soll Anfang Januar über die Bühne gehen. Nicht mehr dabei ist dann die HSG Rhumetal. Der Landesligist siegte in Peine noch gegen Fallersleben, unterlag Oberligist Wolfsburg dann aber deutlich.

Turnier in Bovenden

„Wir wollten das Turnier gewinnen und in die dritte Runde einziehen. Das haben wir geschafft“, bilanzierte Tim Becker zufrieden. Das galt aber nicht nur ergebnistechnisch, sondern auch inhaltlich. Die verschiedenen Abwehrsysteme funktionierten gut. Beide Torhüterinnen hatten starke Szenen. Der Gegenstoß lief erfolgreich. „Auch im Positionsangriff hatten wir sehenswerte Aktionen. 72 Tore in 100 Minuten sprechen eine deutliche Sprache“, konkretisierte der HSG-Trainer.

Seine Schützlinge benötigten im Halbfinale gegen Ligakonkurrent HSG Göttingen eine kleine Anlaufzeit. Nach dem 7:4-Zwischenstand kam das Spiel der HSG aber auf Touren. Mit dem bewährten Rezept, Ballgewinne in der Deckung und erfolgreicher Konter, wurde das Ergebnis in die Höhe geschraubt. Am Ende hieß es 38:14 für Plesse.

Im Endspiel gegen den MTV Geismar bot sich das gleiche Bild. Schon zur Pause (17:6) war die Frage nach dem Weiterkommen beantwortet. In der zweiten Hälfte wurde bei der HSG viel experimentiert, ohne dass der klare 34:20-Erfolg in Gefahr geriet.

HSG: Menn, Bühn - Sander 8/5, Henne 7/3, Rombach 6/2, Strahlke 5/6, Bäcker 4/4, Hollender 3/3, Achler 2/2, Calsow 2/3, Herale 1/0, Kunze 0/2, Hemke 0/4.

Turnier in Peine

Zum Auftakt setzte sich die HSG Rhumetal mit 19:16 gegen Fallersleben durch. Nach einer 10:9-Pausenführung hatte man gegen das Schlusslicht der Landesliga den längeren Atem. Im Finale ging es dann gegen den VfL Wolfsburg (Oberliga). Dort war die HSG beim 20:36 (11:18) chancenlos. „Wir haben das Endspiel als Trainingseinheit genutzt und richtig Gas gegeben. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, bilanzierte die verletzte Interimstrainerin Manuela Dix.

HSG: Kieslich - Eichenberger 4/8, Hake 1/0, Heise 0/0, Rentzsch 0/2, Spangenberg 1/2, Speit 5/2, Thiele 2/2, Behrens 2/1, Bunyang 4/3. (zys)

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