Mit Personalproblemen auf Auswärtstour

Plesse-Hardenberg muss bei Spitzenreiter Gedern/Nidda ran

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Hohe Hürde: Die HSG Plesse mit Celina Kunze muss Samstagabend beim Tabellenführer bestehen.

Nörten-Hardenberg.  Die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg stehen in der 3. Liga vor der Bewährungsprobe bei Tabellenführer HSG Gedern/Nidda. Gespielt wird Samstag ab 18 Uhr.

Mit einem Augenzwinkern sieht sich Tim Becker mit seiner Truppe vor dem leichtesten Spiel der Saison. „Beim Spitzenreiter erwartet vom Tabellenletzten niemand etwas“, erklärt Plesses Coach. „Dennoch haben wir eine gute Leistung abzurufen.“ Eine zweite Hälfte wie zuletzt in Kleenheim dürfe es nicht mehr geben. Trotzdem käme ein Punktgewinn utopisch daher. Daher setze man sich kleine Ziele. „Unsere größte Baustelle ist der Positionsgriff. Wir wollen mal wieder die 20-Tore-Marke knacken.“

Bei der Umsetzung dieses Vorhabens kann Sarah Strahlke nicht mithelfen. Für die Rückraumspielerin ist die Saison aufgrund von Schulterproblemen ebenso vorzeitig beendet wie für Marilena Henne (Kreuzbandriss). Devi Hille will trotz einer schmerzhaften Knieverletzung spielen. Charlotte Schob plagt eine Grippe. Ob Anna-Katharina Loest mit in den Wetteraukreis reist, entscheidet sich kurzfristig.

Ein wenig Zuversicht darf die HSG aus dem couragierten ersten Auftritt gegen den Klassenprimus ziehen. Der ging zwar 21:27 verloren, dabei agierte man aber fast 45 Minuten auf Augenhöhe.

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