Handball - 3. Liga Männer: Northeim gastiert Samstagabend beim HC Erlangen II

Reise zur roten Wand

Ab in den Süden: Der Northeimer HC mit Max Berthold (am Ball) und Paul Hoppe fährt Samstag nach Erlangen zum Duell zweier Aufsteiger. Archivfoto: zhp

Northeim. Die Drittliga-Handballer des Northeimer HC werden bei ihrem Auswärtsspiel am Samstag ab 20 Uhr bei der Bundesliga-Reserve des HC Erlangen vermutlich gegen eine rote Wand antreten. Und das nicht nur, weil die Gastgeber in Trikots in dieser Farbe auflaufen, sondern auch, weil sie unter der Überschrift „Code Red“ ihre Fans aufgefordert haben, komplett in roter Kleidung in die Halle zu kommen.

Die als U23 firmierende 2. Mannschaft des HC Erlangen ist bestens ausgebildet, ehrgeizig und genau wie der NHC frisch in die 3. Liga aufgestiegen. Beide Teams fühlen sich in der neuen Umgebung offenbar wohl. Die Gastgeber sind mit 16:12 Zählern starker Fünfter, der NHC (14:12) folgt mit einem weniger ausgetragenen Duell knapp dahinter auf Platz sieben.

Neuer Spieler am Start?

Erlangen verabschiedet sich mit dem Auftritt am Samstagabend aus diesem Jahr. Das soll natürlich möglichst mit einem Sieg einhergehen. Doch man hat auch durchaus Respekt vor dem Kontrahenten, wie Trainer Tobias Wannenmacher, der interimsweise auch schon die Profis der 1. Liga trainiert hat, auf der vereinseigenen Facebookseite untermauert. Dort spricht er von zwei gleichwertigen Gegnern und einem Spiel, in dem er seine Mannschaft nicht als Favoriten sieht.

Doch das gehört vermutlich zu der vorab oft üblichen Tiefstapelei, zumal der NHC nicht nur die lange Anreise nach Franken in den Knochen hat, sondern auch immer noch etliche Verletzte beklagt - nicht zuletzt Spielmacher Tim Gerstmann. „Wir müssen gute Entscheidungen gegen die offensive Deckung Erlangens treffen und eine gute Bewegung ohne Ball zeigen“, fordert Barnkothe.

Der Coach hofft, dass er in Kürze einen neuen Spieler für den Rückraum präsentieren kann. „Mit Rücksicht auf die laufenden Verhandlungen und die Freigabe durch Verein und Verband möchte ich aber noch keinen Namen nennen.“ Geben allerdings alle Beteiligten ihre Zustimmung, könnte der junge Spieler des Jahrgangs 1996 unter Umständen schon am Samstag in Erlangen mit auf der Bank sitzen und das erste Mal im Northeimer Dress Drittliga-Luft schnuppern. (zhp)

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