Handball-Verbandsliga: Aufsteiger HSG Rhumetal hat sich achtbar geschlagen

„Spannendes halbes Jahr“

Ganz viel Licht, ein bisschen Schatten: Die Männer der HSG Rhumetal wurden in ihrem ersten Verbandsliga-Jahr sehr gute Vierte. Dennoch war es auch eine turbulente Saison für den Aufsteiger. Archivfoto: zje

Katlenburg. Die Handballer der HSG Rhumetal blicken auf eine turbulente und durchaus erfolgreiche Premieren-Spielzeit in der Verbandsliga zurück. Platz vier ist für einen Aufsteiger aller Ehren wert.

„Das war ein spannendes halbes Jahr“, konstatiert Trainer Lars Eichhorn, der zum Jahreswechsel das Amt von Stephan Albrecht übernahm. Damals lag die HSG mit 16:4 Zählern auf Rang zwei. „Es wären wohl nicht viele bei dieser Konstellation eingestiegen. Eigentlich konnte ich ja nur verlieren. Dass es so nicht immer weiter geht, war jedem klar. Da hätte ich auch schön bei der Zweiten bleiben können.“ Dennoch gab Eichhorn dem Drängen der Mannschaft und des Vereins nach. „Ich fand die Aufgabe spannend, wohl wissend, dass es nach jeder Niederlage Kritik geben wird.“

Gute Stimmung im Team

Die HSG-Jungs und der neue Coach gewöhnten sich schnell aneinander. Zum Auftakt gab es einen Sieg gegen Schaumburg. „Die Stimmung war gut. Die Mannschaft hat sich toll entwickelt“, lobt der Coach. Freude machten ihm vor allem die jungen Spieler wie Ole Bierwirth und Norman Hagemann. „Sie haben einen großen Sprung gemacht.“

Zu den Höhepunkten der Saison zählt Eichhorn den Derbysieg gegen Plesse. Sauer aufgestoßen sind ihm die Heimpleiten gegen Altencelle und Müden zum Schluss. „Das musste nicht sein, auch nicht mit dezimiertem Kader.“ In die Rubrik „Kurioses“ ordnet der 35-Jährige die „Störfeuer“ aus Duderstadt und die Halbzeitpause in Liebenau ein. „Da wusste niemand außer den Schiris, warum der Pausenstand zwischen Ab- und Wiederanpfiff von 13:15 auf 13:16 korrigiert wurde.“

Schlussendlich verbietet es sich, im Rhumetal vom verpassten Aufstieg zu sprechen. „Wir sind sehr glücklich über das Abschneiden und freuen uns auf eine weitere Saison in der Verbandsliga. Platz vier ist überragend.“

In der Wertung „Spieler der Saison“ möchte sich Eichhorn nicht festlegen. Julian Scheidemann und Bjarne Kreitz seien sicher heiße Anwärter, „wenn man sieht, wie die beiden weitergekommen sind. Und Benny Jentsch und Arne Leunig sind natürlich immer eine Augenweide.“

Den Wechsel von Onno Döscher bedauert man bei der HSG sehr. „Allerdings haben wir mit Daniel Voß ja wieder einen Meister zwischen den Pfosten dazubekommen. Darüber bin ich sehr froh.“ (zys)

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