Fußball: Die Partie zwischen der SSG Bishausen II und dem TSV Großenrode wird nun auch 3:3 gewertet

Sportgericht findet das vergessene Tor

Northeim. Das Sportgericht des Fußballkreises Northeim/Einbeck kann sich im Saisonendspurt wahrlich nicht über zu wenig Arbeit beklagen. Jetzt wurden drei Urteile gefällt, gegen die die betroffenen Vereine jedoch noch in Berufung gehen können.

Das vergessene Tor

Mit einem 3:3-Unentschieden war nach Ansicht (fast) aller Beteiligter das Spiel der 2. Kreisklasse 1 zwischen der SSG Bishausen II und dem TSV Großenrode am 11. April zu Ende gegangen. Der Schiedsrichter hatte jedoch einen 3:2-Heimsieg der Bishäuser notiert und dieses Ergebnis auch offiziell in den Spielbericht eingetragen. Nach Protest von Großenroder Seite wurde dem Fehler nachgegangen. „Der Schiedsrichter hat eingeräumt, dass er ein Tor nicht notiert hat“, berichtete jetzt Manfred Peschke, Vorsitzender des Sportgerichtes. „Da sich die Bishäuser und die Großenroder ohnehin einig waren, dass das Spiel Unentschieden ausgegangen ist, ist damit auch für uns die Sache klar. Die Begegnung wird mit 3:3 gewertet. Der Schiedsrichter hat einen Fehler gemacht, der ihm sehr leid tut.“

Spielabbruch in Imbshausen

Beim Stand von 2:2 brach der Unparteiische am 12. April die Partie des TSV Imbshausen gegen den FC Ahlshausen/O. (1. Kreisklasse 2) fünf Minuten vor dem Ende ab. Laut Aussage des Referees wurde ihm von einem Imbshäuser Spieler Prügel angedroht, nachdem er einen Strafstoß für Ahlshausen gab und zudem einen TSV-Kicker des Feldes verwies. Auch dieser beschimpfte den Schiedsrichter in der Folge noch. Das ahndete das Sportgericht mit Sperren bis zum 30. Juni für die beiden Imbshäuser sowie zusätzlich 150 Euro Geldstrafe. Die Partie wird mit 5:0 und drei Punkten für Ahlshausen gewertet.

Schiri-Beleidigung in Bühle

Beim Gastspiel der SVG Einbeck beim Bühler SV (1:0 für Bühle/1. Kreisklasse 2) hatte laut Sportgericht ein SVG-Kicker sein Mundwerk nicht unter Kontrolle und beschimpfte den Schiri auf übelste Art und Weise. Der Einbecker muss nun bis zum 31. Juli zuschauen, außerdem gab es 50 Euro Geldstrafe. (mwa)

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