Sportgericht: Lange Sperre für Einbecker

Northeim. Kurz vor der Winterpause musste sich das Sportgericht des Fußballkreises Northeim/Einbeck jetzt mit Vorfällen aus zwei Partien beschäftigen. Neben Geldstrafen verhängte das Gremium auch eine lange Sperre für einen Einbecker Spieler.

Harriehausen gegen Einbeck

Bereits während des Spitzenspiels der 1. Kreisklasse 2 zwischen dem SV Harriehausen und der SVG Einbeck (11. Oktober/1:1) war der Schiedsrichter von einem Einbecker Anhänger wiederholt beschimpft und beleidigt worden (Arschloch, Penner). „Es half noch nicht einmal, den Zuschauer vom Sportplatz zu werfen“, sagt Sportgerichts-Vorsitzender Manfred Peschke. Nach dem für die SVG unglücklichen Ausgang - das Team vergab kurz vor dem Ende einen Elfmeter - attackierte auch ein dem Gericht bereits hinlänglich bekannter Spieler den Unparteiischen verbal. Peschke: „Dann wurde er auch noch als Nazi beschimpft.“ Das bestrafte das Sportgericht mit einer Sperre bis zum 1. Mai sowie 100 Euro. Der SVG Einbeck wurden zudem 300 Euro Strafe aufgebürdet, da sie ihre Zuschauer nicht im Griff gehabt habe.

Lindau gegen Bollert

Beim Kreisligaspiel des FC Lindau gegen den FC Bollert (1. November/3:2) wurde der Schiri von Zuschauern des Heimvereins sowie einer einzelnen Person aus dem Umfeld der Mannschaft massiv beleidigt, wie Peschke mitteilte. „Das hat sich hochgeschaukelt. Am Ende ging es sogar unter die Gürtellinie.“ Der Heimverein muss 100 Euro wegen des Fehlverhaltens der Zuschauer zahlen, hinzu kommen 75 Euro für die besonders aktive Einzelperson. Zusätzlich gab es noch 25 Euro Strafe, da der Verein es verpasst hatte, fristgerecht eine Stellungnahme zu den Vorkommnissen abzugeben.

Jeweils gilt: Die Verurteilten haben noch die Möglichkeit, Einspruch gegen das Urteil einzulegen. (mwa)

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