Quali zur Silbernen Peitsche

Springsport-Amateure legten beim Burgturnier munter los

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Das schnellste Paar, die schnellste Runde! Viktor Birkenheier auf Wannebe 2 gewann die erste Qualifikation zum Finale um die Silberne Peitsche. 

Nörten-Hardenberg – Keine Frage: Die Stars des Springreitens stehen beim Burgturnier in Nörten-Hardenberg im Mittelpunkt. Doch auch den echten Amateuren bietet das dreitägige Reitsportspektakel eine große Bühne.

Zum Auftakt durften am Freitagnachmittag bei der „International Hardenberg Silver Tour“ jene Reiter antreten, die ihren Lebensunterhalt nicht mit dem Reitsport verdienen.

Seit 2016 gibt es die Silberne Peitsche, sozusagen die „kleine Schwester“ der Goldenen Peitsche, der Siegtrophäe auf der großen Tour. Weil es in den Qualifikationen keine Siegerrunde und auch kein Stechen gibt, legten die Amateure am Freitag gleich munter los. Insgesamt 32 Paare hatten gemeldet, doch von den ersten sieben Reitern meisterten gleich sechs den Parcours mit elf Hindernissen und zwölf Sprüngen fehlerfrei.

Als Zweite gestartet legte Saskia Kobe mit Cilla O nicht nur eine fehlerfreie Runde hin, sondern in 59.17 Sekunden auch noch eine extrem schnelle Zeit vor. Pech für die Siegerin der Silbernen Peitsche von 2017, dass gleich der nächste Teilnehmer diese Zeit noch einmal unterbot. Viktor Birkenheier und Wannabe 2 blieben ebenfalls ohne Abwurf, waren in 58.67 Sekunden aber einen Tick schneller als die führende Kobe. Und als dann mit Anna-Lisa Schlüter und Napolitana B (0 Fehler/61.38 Sekunden) das an Startplatz fünf postierte Paar die drittschnellste Zeit lieferte, war der Wettbewerb schon entschieden.

Michael Wittschier, der sich im vergangenen Jahr in einem packenden Stechen die Silberne Peitsche sicherte, kam im Sattel von Galaxy HS auf den vierten Rang. Mit Anna-Lena Aust (Baumann’s Madonna, 0/64.76), Thomas Eikenkötter (Quirano S, 0/66.16), Jens Heine (Dünensturm, 0/67.98), zweimal Xenia Erichsen (Ruby Sunrise L, 0/68.62 und Ikke van Stal Cipa, 0/69.58), Charlotte Bijker (Caius Do, 0/72.51) und Carolin Hoffmann (Night Light, 0/73.54) qualifizierten sich insgesamt elf fehlerfreie Paare für das Finale um die Silberne Peitsche am Sonntagmorgen (10 Uhr), das auch Ann-Catherine May (Et Vous du Gibet, 4/62,62) als schnellste Teilnehmerin mit einem Abwurf erreichte.

Die zweite und letzte Chance auf das Erreichen des Finales gibt es am Samstag (11.30 Uhr). Dann startet mit dem Preis der Hardenberg-Wilthen AG das zweite Qualifikationsspringen.

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