Sülbeck rockt den Northeimer Stadtpokal

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Starker Auftritt: Der FC Sülbeck/Immensen mit Trainer Burkhard Lange wurde beim Northeimer Stadtpokal sehr guter Zweiter.

Northeim. Fußball-Landesligist MTV Wolfenbüttel hat am Mittwochabend in der Northeimer Schuhwalhalle die 25. Auflage des Renault-Hermann-Stadtpokals gewonnen.

Geht der Turniersieg in Ordnung? 

Im Endeffekt ja. Der MTV war im Endspiel gegen den Überraschungs-Finalisten FC Sülbeck/Immensen nicht drückend überlegen, dafür aber kaltschnäuziger. Nach dem Sülbecker 1:0 durch Florian Papenberg schlug der Landesligist doppelt zurück. Sarizki und Soranno trafen binnen 70 Sekunden. Danach brachte auch alles Anrennen der Sülbecker nichts mehr.

Wem gehörten die Herzen in der Halle? 

Ganz klar den Sülbeckern! Der Kreisligist spielte bärenstark auf, gewann seine Vorrundengrupe und war auch im Finale keineswegs chancenlos. Ein sensationeller Auftritt der Jungs von Trainer Burkhard Lange.

Wie schnitt Titelverteidiger Eintracht Northeim I ab? 

Der tat sich von Beginn an schwer. Nach einem 2:2 gegen Wolfenbüttel gab es zwar einen Sieg gegen Denkershausen (3:2), ein Remis gegen Nörten (1:1) und ein 2:1 gegen Sudheim, doch überzeugend war das alles nicht. Danach war im Halbfinale auch verdientermaßen Endstation. Hillemann traf zwar noch zum 1:0, doch Grobecker und Neumann drehten das Duell für die Sülbecker.

Nachdem Wolfenbüttel im zweiten Halbfinale mit 5:1 gegen Northeim II gewonnen hatte, kam es um Platz drei zum vereinsinternen Eintracht-Duell. Hier setzte sich das Oberligateam 4:3 durch.

Was passierte in den beiden Vorrundengruppen? 

Bester Spieler des Turniers und zugleich erfolgreichster Torschütze: Jendrik Büring zeigt an, wer ganz großen Anteil am Sülbecker Erfolg hatte - Lukas Niesmann.

Die waren spannend bis zum letzten Spiel. Hinter den Sülbeckern wurde es in Gruppe A mächtig eng. Weil Inter Amed Northeim dem 1. SC Göttingen 05 ein 3:3 abtrotzte, ging es im letzten Duell zwischen den Northeimer A-Junioren und Eintracht II um das zweite Halbfinalticket. Das sicherte sich die Bezirksliga-Elf durch ein 4:2. Hohmeier, Moschanin, Köhler und Rückert steuerten die Treffer bei.

Auch Gruppe B war bis zum Schluss offen. Wolfenbüttel war nach seinem 2:0 gegen Denkershausen durch. Eintracht I durfte abschließend gegen Sudheim nicht verlieren - und tat das auch nicht. Ein Sudheimer Eigentor sowie Mohebieh sicherten bei einem Gegentreffer von Schmitz das 2:1.

Wer bekam die Sonderauszeichnungen? 

Völlig verdient wurde hier Sülbecks Lukas Niesmann doppelt ausgezeichnet. Der traf nicht nur fünf Mal und damit am häufigsten, er war auch der beste Spieler des Turniers. Zum besten Keeper der Endrunde wurde Nico Lauenstein (Wolfenbüttel) gekürt.

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