Handball - 3. Liga Männer: Northeim spielt Samstag gegen Rodgau Nieder-Roden

Auf zum Tabellenführer

Endstation: Heftige Gegenwehr wie hier gegen Baunatal erwartet den Northeimer HC um Paul-Marten Seekamp auch am Samstag. Schließlich geht die Reise zum Tabellenführer. Archivfoto: zhp

Northeim. Die Drittliga-Handballer des Northeimer HC haben bei ihrem nächsten Auftritt einen ganz dicken Brocken vor der Brust. Sie gastieren Samstag ab 19.30 Uhr bei Tabellenführer HSG Rodgau Nieder-Roden nahe Offenbach.

Dass Aufsteiger Northeim nach der Auftaktniederlage in Gelnhausen zuletzt mit einem 37:29 über Baunatal für Furore gesorgt hat, ist auch den Südhessen nicht verborgen geblieben. In ihrer Spieltagsvorschau auf der Internetseite sprechen sie von einem schweren Duell gegen einen starken Aufsteiger, der - wie auch das eigene Team - in zwei Spielen bereits 62 Treffer erzielt hat. Kein anderes Team in Liga 3 ist da besser. Vor allem Sören Lange, Max Berthold, Paul Hoppe und Torhüter Frederik Stammer haben es den Gastgebern angetan. Sie werden vollmundig angesichts ihrer bisher gezeigten Leistungen gelobt.

Die Northeimer wird das freuen, doch wissen sie natürlich, wie schwer die Aufgabe ist. „Rodgau Nieder-Roden ist eine eingespielte Mannschaft mit wenig Fluktuation, einem sehr guten Umschaltspiel und einer starken Deckung. Die haben sich in der 3. Liga etabliert und gehören zum Kreis der Titelanwärter“, beschreibt NHC-Trainer Carsten Barnkothe den kommenden Gegner.

Gleichwohl stellt er nach dem Sieg gegen Baunatal fest, dass auch seine Truppe in der neuen Liga angekommen ist. Ganz im Gegensatz zum Drittligastart in der Saison 2014/15, als die Northeimer erst im elften Spiel den ersten Sieg feiern konnten. Barnkothe: „Wir haben den Zweiflern gezeigt, was wir können.“

Dass es trotzdem schwer wird, zeigt der Blick auf die Ausfallliste. Sie wird vom Dauerverletzten Christian Stöpler angeführt. Neu darauf ist seit dieser Woche Jannis Wilken. Er hat sich im Training das Nasenbein gebrochen. Mit einer gebrochenen Hand pausiert bereits Kai Strupeit. Außerdem steht Leonard Jöhnk nicht zu Verfügung. Er reist nur zu den Heimspielen aus Kiel an. „Wir werden wohl nur mit zehn Feldspielern nach Südhessen fahren“, sagt Barnkothe. (zhp)

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