Handball-Oberliga Frauen: Plesse beschließt zweite Meistersaison mit 29:24-Heimsieg über Hollenstedt

Tore, Titel und ganz viele Tränen

Fertig machen zum Meisterjubel: Spielerinnen und Verantwortliche der HSG Plesse-Hardenberg freuen sich über den Titelgewinn 2.0 in der Handball-Oberliga. Foto:  zje

Bovenden. Die Heimweste des Meisters bleibt weiß! Das 29:24 (15:15) gegen TuS Jahn Hollenstedt war der 13. Erfolg in eigener Halle. Der zweite Titel in Folge wurde mit dem Freudenkreis der Meistermannschaft um die verletzte Torjägerin Lisa Sander gebührend gefeiert.

Richtig emotional wurde es am Samstag in Bovenden nach der Ehrung durch HVN-Vizepräsident Dieter Hunstock und der Übergabe des Meisterwimpels an Marilena Henne. Die Kapitänin übernahm noch auf dem Parkett die Aufgabe, drei Mitspielerinnen zu verabschieden, was ihr bei Julia Herale und Lisa Sander besonders schwer fiel. Die Stimme stockte und die Tränen flossen, denn der HSG fehlen künftig zwei echte Identifikationsfiguren. Auch Fenja Thoelke steht verletzungsbedingt nicht mehr zur Verfügung.

Auch beim Erfolgscoach war die Freude über das Erreichte, was außergewöhnlich genug ist, getrübt. „Aufbruchstimmung in die 3. Liga geht anders. Es ist ein komisches Gefühl. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, trübt die Stimmung schon“, gibt Tim Becker einen Einblick in sein Seelenleben. Hoffnung machen da die Worte von Gustav-Eckhard Rohmann. „Wir wollen, dass der Traum, den wir Euch letztes Jahr nicht erfüllen konnten, wahr wird“, versprach der Vorsitzende des Fördervereins den Meisterspielerinnen.

Die mussten zuvor in den letzten 60 Saisonminuten ein dickes Brett bohren. Obwohl nur mit neun Spielerinnen angetreten leistete Jahn wie schon im Hinspiel hartnäckigen Widerstand. Mit gutem Kreisspiel und gekonnten Abschlüssen von Linkshänderin Carolin Cohrs auf Rechtsaußen hielt man die Partie bis zum 19:20 (42.) offen.

Danach zahlte sich für Plesse aber die Umstellung auf eine offensivere Deckungsvariante aus. Dank vieler Ballgewinne kam die HSG in ihr geliebtes Tempospiel. Dabei zeichnete sich vor allem Lara Al Najem aus. Den sehenswerten Schlusspunkt setzte Anja Becker vom Kreis.

HSG: Menn, Röhrs - Rombach 8/3, Henne 3, Becker 1, Marienfeld 1, Strahlke 2, Hemke 5, Al Najem 8, Hollender, Kunze 1, Sander, Thoelke, Herale. (zys)

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