Handball-Verbandsliga Männer: HSG Rhumetal startet mit einem 18-er Kader in die Saison-Vorbereitung

„Unser Angriff ist die größte Baustelle“

Der Trainer und die Neuen: Coach Sascha Heiligenstadt (v. li.) präsentiert Tim Giese, Nicolas Fischer, Sönke Stolle und Onno Döscher. Foto: nh

Katlenburg. „Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, möchte Sascha Heiligenstadt, Trainer des Handball-Verbandsligisten HSG Rhumetal, eine erneute Zitterpartie um den Klassenerhalt vermeiden. Ziel ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld.

Im Rhumetal hat sich das Personalkarussel in der Spielpause heftig gedreht. Vor allem das Karriere-Ende der HSG-Institutionen Arne Leunig und Benny Jentsch haben eine große Lücke gerissen, die es zu schließen gilt. Heiligenstadt versucht dem Verlust der bisherigen Leistungsträger auch positive Seiten abzugewinnen. „Vielleicht sind wir dadurch jetzt schwieriger auszurechnen. Wir haben eine junge Mannschaft, die etwas bewegen will und kann. Es gibt keinen Star. Ich glaube an das Team.“

Das sei nun vor allem in puncto Einsatzbereitschaft und Konstanz gefordert. Finn Kreitz und die „Scheidemänner“ sollen künftig mehr Verantwortung übernehmen. Mit Nicolas Fischer und Tim Giese hat die HSG zwei sehr engagierte und gut ausgebildete Spieler dazu bekommen. Ganz abgeschlossen ist die Kaderplanung aber noch nicht. „Es ist nicht auszuschließen, dass sich noch weitere Neuzugänge ergeben.“

Vermeiden möchte man unbedingt einen Fehlstart (2:10 Zähler) wie in der Vorsaison. Allerdings stellt das Auftaktprogramm mit Wittingen (A), Emmerthal (H), Soltau (A) und Hildesheim (H) eine echte Herausforderung dar. „Wir müssen also in der Vorbereitung richtig gut arbeiten“, mahnt Heiligenstadt. „Unsere größte Baustelle ist vorerst der Angriff. Wir brauchen mehr Tempo und Gefahr von allen Positionen.“

Rückkehrer Onno Döscher soll mit Benjamin Ilsen den Kasten sauber halten. „Beide sind ehrgeizig und haben die richtige Einstellung.“ Dazu kommen gestandene Akteure wie Domenik Zimmermann oder Sebastian Strohschneider. „Mannschaftliche Geschlossenheit“ lautet das Zaubermotto für die neue Serie. „Disziplin und Durchhaltevermögen sind gefragt. Es ist wichtig, dass jeder das Beste aus sich herausholt. Man kann verlieren, muss aber vorher alles gegeben haben. Das war letzte Saison nicht immer der Fall“, legt Heiligenstadt den Finger in eine alte Wunde.

Den ersten Test bestreitet die HSG am Samstag ab 17 Uhr in der Burgberghalle gegen Oberligist Duderstadt. Bis Anfang August soll sich aus dem aktuellen 18-er Aufgebot der Kern für die Verbandsligacrew herauskristallisieren. (zys)

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